RWE sichert sich 6,9 Gigawatt Offshore-Windkraft in Großbritannien und beflügelt die Aktie
Tim PetersRWE bekommt Aufwind bei britischer Offshore-Auktion - RWE sichert sich 6,9 Gigawatt Offshore-Windkraft in Großbritannien und beflügelt die Aktie
RWE hat den Zuschlag für große Offshore-Windprojekte im Vereinigten Königreich erhalten und sichert sich damit eine Gesamtkapazität von 6,9 Gigawatt. Nach der Bekanntgabe stieg die RWE Aktie, während Analysten den Erfolg als herausragendes Ergebnis der jüngsten Auktion bewerteten.
Der deutsche Energiekonzern wird fünf Offshore-Windparks entwickeln, darunter Norfolk Vanguard East und Norfolk Vanguard West. Zudem wurden Verträge für zwei weitere Projekte an Dogger Bank South und Awel y Môr vergeben.
RWE hat eine Partnerschaft mit der Investmentfirma KKR für die Entwicklung der Norfolk-Vanguard-Projekte vereinbart. Laut Vereinbarung übernimmt KKR einen 50-Prozent-Anteil an beiden Windparks. Die Kaufvereinbarung soll voraussichtlich im frühen Jahr 2026 abgeschlossen werden. Die Zusammenarbeit unterstreicht das langfristige Engagement zwischen RWE und KKR. Gemeinsam werden sie den Bau und Betrieb der beiden Norfolk-Projekte vorantreiben.
Die britische Offshore-Wind-Auktion festigt RWE's Position als zentraler Akteur beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Mit den nun unter Vertrag stehenden 6,9 Gigawatt wird die Partnerschaft mit KKR die Umsetzung beschleunigen. Der Abschluss der Vereinbarung ist für das erste Quartal 2026 geplant.
