14 January 2026, 19:21

RWE feiert 75-Prozent-Kursanstieg dank Milliarden-Deals im Offshore-Windgeschäft

Ein Diagramm mit der Bezeichnung "lookout windpower llc monatlich", das die Anzahl der Windturbinen in den Vereinigten Staaten zeigt.

RWE feiert 75-Prozent-Kursanstieg dank Milliarden-Deals im Offshore-Windgeschäft

RWE verzeichnete einen Kursanstieg von über 75 Prozent im vergangenen Jahr. Der Energiekonzern hat kürzlich bedeutende Verträge für seine Offshore-Windprojekte in Großbritannien abgeschlossen und damit das Vertrauen der Anleger gestärkt. Dazu zählen Partnerschaften mit Equinor und KKR sowie langfristige, staatlich abgesicherte Verträge.

Das Unternehmen schloss mit der britischen Regierung 20-Jahres-Verträge für Differenzzahlungen (CfD) ab, die einen Einspeisepreis von 91,20 Pfund pro Megawattstunde festlegen. Diese finanzielle Planungssicherheit unterstützt RWEs Pläne, seine Offshore-Windkapazitäten auszubauen. Insgesamt hat der Konzern Projekte mit einer Leistung von 6,9 Gigawatt (GW) in britischen Gewässern unter Vertrag gebracht.

Equinor wird einen 50-Prozent-Anteil an den Windparks Norfolk Vanguard East und West von RWE übernehmen, wobei der Deal voraussichtlich 2026 abgeschlossen wird. Zudem gründete RWE ein Paritäts-Joint-Venture mit KKR für dieselben Norfolk-Projekte, das mit über 15 Milliarden US-Dollar bewertet wird. Durch die Beteiligung von KKR verringert sich RWEs Kapitalbedarf, und die Risiken im Zusammenhang mit Entwicklung und Bau werden gestreut. Die Märkte reagierten positiv auf die Nachrichten: Der Aktienkurs von RWE stieg um 1,01 Prozent auf 49,86 Euro.

Anleger warten nun gespannt auf die Jahresergebnisse am 12. März sowie die anschließende Analystenkonferenz, die weitere Orientierung geben soll. Die nächsten entscheidenden Schritte umfassen die Finalisierung der KKR-Transaktion sowie die endgültige Investitionsentscheidung für Norfolk Vanguard im Sommer 2026. Sobald die Windparks Norfolk Vanguard und Dogger Bank South in Betrieb gehen, werden sie voraussichtlich zwischen 2029 und 2032 Strom erzeugen.

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Mit den jüngsten Geschäften festigt RWE seine Position im britischen Offshore-Windsektor. Die Kooperationen mit Equinor und KKR sowie die staatlich gestützten Verträge sorgen für langfristige finanzielle Stabilität. Angesichts der bevorstehenden Meilensteine wird die Aktienperformance des Konzerns voraussichtlich weiterhin genau beobachtet werden.