09 January 2026, 18:19

Sternsinger 2026 kämpfen mit Segenswünschen gegen Kinderarbeit in Bangladesch

Zeitungsvorderseite mit mehreren Anzeigen und Schlagzeilen.

Sternsinger 2026 kämpfen mit Segenswünschen gegen Kinderarbeit in Bangladesch

Als Heilige Drei Könige verkleidete Kinder haben ihre jährlichen Sternsinger-Touren durch Deutschland gestartet. Die diesjährige Aktion unter dem Motto „Schulen statt Fabriken – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ lenkt den Blick auf das Problem der Kinderarbeit in Bangladesch. Die Veranstalter erwarten rund eine halbe Million junger Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Epiphanias-Initiative 2026.

Die Sternsinger-Aktion 2026 wird vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ e.V. und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) organisiert. Jährlich nehmen etwa 300.000 Kinder und Jugendliche an der Tradition teil, besuchen Haushalte, Schulen und öffentliche Gebäude und sammeln dabei Spenden.

In diesem Jahr steht Bangladesch im Mittelpunkt, wo die Kampagne auf die Situation von Kinderarbeit aufmerksam machen will. Die gesammelten Gelder fließen in lokale Projekte, die Kindern den Zugang zu Bildung statt ausbeuterischer Arbeit ermöglichen sollen. Im Rahmen ihrer Tour machten die jungen Sängerinnen und Sänger – in bunte Gewänder und Kronen gekleidet – kürzlich Station beim Kreisverwaltungsgebäude in Heidkamp. Die Aktion ist seit langem fester Bestandteil des katholischen Jugendengagements in Deutschland. Durch Gesänge und Segenswünsche verbreiten die Teilnehmenden ihre Botschaft und finanzieren gleichzeitig weltweite Hilfsprojekte.

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Die Sternsinger-Aktion läuft noch bis Anfang Januar, wobei die Spenden Bildungsprogramme in Bangladesch unterstützen sollen. Die Organisatoren hoffen, dass das Motto 2026 die öffentliche Solidarität im Kampf gegen Kinderarbeit stärkt. Langfristige Partnerschaften mit lokalen Schulen und Hilfsorganisationen sorgen dafür, dass die Mittel direkt benachteiligten Kindern zugutekommen.