07 January 2026, 11:00

A59-Sperrung startet überraschend reibungslos – Pendler meistern ersten Tag ohne Chaos

Eine Stra√üe mit fahrenden Fahrzeugen, Fußgängern an einer Zebrastreifen, einem Bogen im Hintergrund, Gebäuden auf beiden Seiten und einer Ampel unter einem klaren Himmel.

A59-Sperrung startet überraschend reibungslos – Pendler meistern ersten Tag ohne Chaos

Erster Tag der A59-Sperrung zwischen Düsseldorf-Süd und Leverkusen verläuft spiegelglatter als erwartet

Der erste Tag der Vollsperrung der A59 zwischen Düsseldorf-Süd und Leverkusen verlief spiegelglatter als befürchtet. Trotz Sorgen vor einem Verkehrschaos erreichten die meisten Autofahrer ihre Ziele weitgehend pünktlich. Viele wichen auf Ausweichrouten aus und umgingen so größere Verzögerungen am Donnerstagmorgen.

Die achtmonatige Sperrung begann im Oktober 2025 für Fahrbahnsanierungen. Die Behörden hatten vor schweren Staus gewarnt und die Strecke sogar zu den zehn risikoreichsten Verkehrsbrennpunkten für 2026 gezählt. Doch am ersten Morgen blieben sowohl Autobahnen als auch lokale Straßen weitgehend frei.

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Pendler passten sich schnell an. Einige, wie der Student Torben Using aus Urdenbach, fuhren früher los, um Verspätungen zu vermeiden. Andere nutzten Umleitungen über die Griesstraße oder den Am Kielsgraben und umfuhren so die Merkur-Spielbank Monheim und die Robert-Bosch-Straße. Auch die Buslinie SB59 wurde umgeleitet, um die Sperrung zu berücksichtigen. Die Reaktionen fielen gemischt aus: Shalin N'doje, ein Tankstellenmitarbeiter, zeigte sich überrascht von der plötzlichen Sperrung. Während einige Autofahrer die Notwendigkeit der Sanierung akzeptierten, äußerten andere Frust. Die Herbstferien dürften zusätzlich zur Entlastung beigetragen haben, da weniger Fahrzeuge unterwegs waren.

Am ersten Tag der A59-Sperrung gab es nur minimale Behinderungen, und die Umleitungen funktionierten reibungslos. Autofahrer passten ihre Routen an, und auf wichtigen Ausweichstrecken wie der Frankfurter Straße in Garath bildeten sich keine größeren Staus. Der gelungene Start deutet darauf hin, dass Pendler während der achtmonatigen Bauarbeiten mehr Alternativen haben könnten, als zunächst befürchtet.