Sechstklässler erkunden Kommunalpolitik im Hürther Rathaus mit Bürgermeister Breuer
Tim PetersSechstklässler erkunden Kommunalpolitik im Hürther Rathaus mit Bürgermeister Breuer
Eine Gruppe von Sechstklässlern des Ernst-Mach-Gymnasiums hat kürzlich das Rathaus in Hürth besucht, um vor Ort zu erleben, wie Kommunalpolitik funktioniert. Die Schule, die Standorte in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Haar (Bayern) unterhält, entsandte die Schülerinnen und Schüler zu einem Gespräch mit Bürgermeister Dirk Breuer. Während des Besuchs setzten sie sich mit den Abläufen der Stadtverwaltung auseinander und diskutierten aktuelle Herausforderungen der Kommune.
Begleitet von ihrem Politiklehrer Dennis Müller kamen die Jugendlichen mit vorbereiteten Fragen zur lokalen Entscheidungsfindung. Bürgermeister Breuer eröffnete den Austausch mit einem kurzen Überblick über die zentralen Aufgaben einer Stadt – von Infrastrukturprojekten bis zum Haushaltsmanagement. Anschaulich erläuterte er die Grundlagen der kommunalen Finanzen: Woher das öffentliche Geld stammt und wofür es ausgegeben wird.
Schnell kam das Gespräch auf konkrete Themen. Die Schüler brachten etwa die Idee einer Verlängerung der Stadtbahn-Linie 18 bis zum Hürth Park ein, was die Verkehrsanbindung verbessern könnte. Außerdem debattierten sie lebhaft über die Frage, ob das Wahlalter gesenkt werden sollte. Nach den sachlichen Diskussionen lockerte sich die Stimmung: Der Bürgermeister stellte sich einer schnellen Fragerunde mit unterhaltsamen Wahlmöglichkeiten wie ‚Gute Frage‘ oder ‚Wolfratshausen‘. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine kleine Geschenktüte als Erinnerung an den Besuch.
Das Ernst-Mach-Gymnasium ist mit zwei Standorten vertreten – in Hürth und im bayerischen Haar. Für die Hürther Schüler bot die Exkursion einen direkten Einblick in die Arbeit ihrer Kommunalverwaltung.
Der Besuch ermöglichte es den Jugendlichen, politische Prozesse hautnah mitzuerleben und ihre Fragen direkt an den Bürgermeister zu richten. Mit einem besseren Verständnis dafür, wie städtische Entscheidungen zustande kommen und wie sie selbst künftig Einfluss nehmen können, verließen sie das Rathaus. Die Geschenktüten dienten als kleine Erinnerung an einen lehrreichen Tag im Zentrum der Lokalpolitik.
