Rettungskräfte fordern robustere Notfunknetze nach Berliner Stromausfall

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Autos auf einer Straße mit vier Menschen in der Nähe, Gebäude mit Fenstern im Hintergrund, Bäume und Warnwesten.

Rettungskräfte fordern robustere Notfunknetze nach Berliner Stromausfall

Rettungskräfte in Deutschland drängen auf zuverlässigere Kommunikationssysteme für Krisenfälle

Aktuelle Ereignisse, darunter ein großflächiger Stromausfall in Berlin, haben gezeigt, wie dringend Deutschland Netze benötigt, die selbst in Katastrophen stabil bleiben. Auf dem Blaulicht-Tag in Essen diskutierten Verantwortliche über notwendige Modernisierungen des bestehenden Systems.

Vor Ort beim Essener Feuerwehr demonstrierte man, wie das Digitale BOS-Funknetz unter Extrembedingungen funktioniert. Während des Berliner Blackouts blieb das System einsatzfähig – ein Beweis für seine Robustheit. Doch obwohl das aktuelle, auf TETRA basierende Digitalfunknetz für Sprachverbindungen und Kurznachrichten gut geeignet ist, fehlt die notwendige Bandbreite für moderne Anwendungen wie Telemedizin oder Echtzeit-Kartierung.

Die Bundesnetzagentur verwaltet das UHF-Frequenzband (470–694 MHz), um sicherzustellen, dass die Notfunknetze unabhängig und abgeschirmt bleiben. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul betonte, dass zuverlässige Kommunikation für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste unverzichtbar sei. Staatssekretärin Dr. Daniela Lesmeister warnte, dass ein Kontrollverlust über die Frequenzen in einer Krise tödliche Folgen haben könne.

Als Lösung schlagen Experten ein eigenes Breitbandnetz im gleichen UHF-Bereich vor. Dies würde schnellere Datenübertragungen ermöglichen, ohne die Krisenfestigkeit zu gefährden. Die Veranstaltung in Essen machte deutlich: Ohne solche Aufrüstungen droht den Einsatzkräften im Ernstfall der Funkstillstand, wenn öffentliche Netze zusammenbrechen.

Die Diskussionen in Essen bestätigten, dass die deutschen Rettungskräfte mehr als nur Sprachkommunikation benötigen. Ein breitbandfähiges, autonomes Netz im UHF-Bereich würde ihnen den Einsatz moderner Werkzeuge ermöglichen – ohne Abhängigkeit von der öffentlichen Infrastruktur. Die nächsten Schritte hängen nun davon ab, die richtigen Frequenzen zu sichern und die bestehenden Systeme auszubauen.

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