Lünens Feuerwehr wirbt mit ungewöhnlicher Buskampagne um Nachwuchs
Ein Linienbus in Lünen wirbt derzeit mit einer ungewöhnlichen Anzeige. Seit dem 1. Januar 2026 prangt auf einem Fahrzeug der Verkehrsgesellschaft VKU ein Aufruf an neue Freiwillige, sich der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr anzuschließen. Die Kampagne mit einem markanten Slogan und einem QR-Code soll frisches Blut für den Rettungsdienst gewinnen.
Die Buswerbung zeigt eine Feuerwehrfrau bzw. einen Feuerwehrmann, die oder der eine Hand ausstreckt, begleitet von den Worten "Auf diesem Bild fehlt etwas … Du!". Darunter fordert der Slogan "Zögere nicht" Passantinnen und Passanten zum Mitmachen auf. Ein QR-Code auf dem Plakat leitet sie zu den Kontaktdaten oder der Website der Lünener Feuerwehr weiter.
Die Nachwuchsgewinnung beschränkt sich nicht auf den Bus. Bannerwerbung, Social-Media-Beiträge sowie öffentliche Veranstaltungen wie der "Tag der Feuerwehr" oder der "Tag der Rettungskräfte" sollen ebenfalls Interesse wecken. Auf den Instagram- und Facebook-Kanälen der Feuerwehr (@feuerwehr_luenen) erhalten Interessierte zudem Einblicke in den Arbeitsalltag der Einsatzkräfte. Die Stadt steht hinter der Initiative: Christian Klicki, Branddirektor der Stadt Lünen, dankte den politischen Gremien und der Stadtverwaltung für ihre Unterstützung. Ulrich Sander, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr, betonte den Wert von Teamgeist und Zusammenhalt in diesem Ehrenamt. Der kommissarische Wehrführer Michael Thiel rief unterdessen alle Interessierten auf, sich zu melden und Teil des Teams zu werden. Wer mehr erfahren möchte, kann den QR-Code scannen oder unter www.luenen.de/feuerwehr weitere Informationen und Bewerbungsdetails abrufen.
Die Kampagne verbindet Buswerbung, digitale Ansprache und öffentliche Aktionen, um die Rekrutierung voranzutreiben. Mit klaren Kontaktmöglichkeiten und sichtbarer Rückendeckung durch die Stadtspitze hofft die Feuerwehr, neue Freiwillige zu gewinnen. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie, um die Einsatzfähigkeit der Rettungskräfte in Lünen langfristig zu sichern.
