Zoll beschlagnahmt 106 gefährliche und gefälschte Waren in Paderborn
Bei einer kürzlichen Zollkontrolle im Paderborner Dienstgebäude des Hauptzollamts Bielefeld wurde eine große Charge nicht konformer und gefälschter Waren aufgedeckt. Bei der Aktion wurden 106 Artikel vernichtet, die weder den EU-Sicherheitsvorschriften noch den Bestimmungen zum Schutz geistigen Eigentums entsprachen.
Die vom Bielefelder Zoll durchgeführte Überprüfung förderte eine breite Palette problematischer Waren zutage. Darunter befanden sich Kinderspielzeug, Elektrofahrzeuge, Gebetsteppiche, Gasherde, Sportgeräte, Luftmatratzen sowie Multimedia-Produkte. Insgesamt wurden 106 Artikel als nicht EU-konform eingestuft und daher für den europäischen Markt als unverkäuflich erklärt.
Während der Kontrollen stießen die Beamten zudem auf 45 Waren, die gegen Urheberrechte verstießen oder über keine ordnungsgemäße Lizenz verfügten. Dazu zählten gefälschte Schlüsselanhänger, Kopfhörer und Ladekabel. In der Folge wurden 26 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verletzung gewerblicher Schutzrechte eingeleitet.
Neben den Verstößen gegen das geistige Eigentum wurden 40 Meldungen an die Marktüberwachungsbehörden weitergeleitet. Diese Warnungen resultierten aus Produkten, die den EU-Produktsicherheitsanforderungen nicht genügten. Sämtliche beanstandeten Waren wurden schließlich unter zollamtlicher Aufsicht vernichtet.
Ralf Wagenfeld, Sprecher des Bielefelder Hauptzollamts, bestätigte die Einzelheiten des Einsatzes. Für weitere Rückfragen steht das Zollamt unter der Telefonnummer (0521) 3047-1095 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, EU-Produktsicherheitsvorschriften und Urheberrechtsgesetze durchzusetzen. Zu den vernichteten Waren zählten sowohl unsichere als auch gefälschte Produkte, um zu verhindern, dass sie in den Handel gelangen. Die Zollbehörden setzen ihre Überwachung nicht konformer Importe fort und gehen konsequent gegen Verstöße vor.






