Wuppertals neuer Polizeibeirat startet als erstes Gremium in NRW 2026
Hannah PetersWuppertals neuer Polizeibeirat startet als erstes Gremium in NRW 2026
Neuer Polizeibeirat in Wuppertal gestartet – bessere Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Polizei
In Wuppertal hat sich ein neuer Polizeibeirat konstituiert, der die Beziehungen zwischen der Bevölkerung und der örtlichen Polizei stärken soll. Die Gruppe kam am 17. März 2026 zu ihrer ersten Sitzung zusammen und ist damit in diesem Jahr die erste ihrer Art in Nordrhein-Westfalen. Zu ihren Aufgaben gehört es, den Polizeipräsidenten in lokalen Angelegenheiten zu beraten und die Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern zu verbessern.
Der Beirat setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen, die von den Stadträten von Wuppertal, Remscheid und Solingen ausgewählt wurden. Ihre Rolle besteht darin, als Vermittler zwischen der Bevölkerung, der Kommunalpolitik und den Polizeibehörden zu fungieren. Zudem sollen sie Rückmeldungen aus der Bürgerschaft sammeln und bei polizeilichen Entscheidungen mitwirken.
Bei der ersten Sitzung wurde Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal zum Vorsitzenden gewählt. Die Zuständigkeiten des Gremiums umfassen zentrale Themen wie die Ausgestaltung sozialer Dienstleistungen, Infrastrukturprojekte sowie Umstrukturierungen von Polizeiwachen oder Reviergrenzen. Vor wichtigen Entscheidungen muss der Beirat angehört werden, um sicherzustellen, dass die Perspektiven der Bevölkerung Berücksichtigung finden.
Stand 18. März 2026 hat in der Region keine andere Polizeibehörde seit Jahresbeginn ein vergleichbares Gremium nach dem Polizeiorganisationsgesetz eingerichtet. Der Wuppertaler Beirat ist damit das erste seiner Art in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2026.
Ziel der Initiative ist es, das Vertrauen zwischen Polizei und Bürgerschaft zu stärken. Der Beirat soll bei bedeutenden Entscheidungen mitreden und Anliegen der Bevölkerung an die Behörden weiterleiten. Bisher ist Wuppertal der einzige Kreis im Land, der über ein solches Beratungsgremium verfügt.






