Willich verabschiedet Haushalt 2026 einstimmig – doch Eltern zahlen mehr für Kitas
Hannah PetersWillich verabschiedet Haushalt 2026 einstimmig – doch Eltern zahlen mehr für Kitas
Willicher Stadtrat verabschiedet Haushalt 2026 in Rekordzeit – einstimmiger Beschluss aller Fraktionen
Der Stadtrat von Willich hat den Haushalt für 2026 in Rekordzeit verabschiedet – alle Fraktionen stimmten einstimmig zu. Die Abstimmung folgte auf wochenlange Debatten über Sparmaßnahmen und Anpassungen bei kommunalen Leistungen. Zu den zentralen Änderungen gehören höhere Gebühren für die Kinderbetreuung sowie eine dauerhafte Erhöhung der jährlichen Kostenanpassung.
Die SPD legte detaillierte Einsparvorschläge für den Haushalt 2026 vor. Ihre Pläne zielten auf nicht essenzielle Ausgaben und freiwillige Leistungen ab. Zwar unterstützte die Partei den Bauturbo, um den sozialen Wohnungsbau zu beschleunigen, kritisierte jedoch die Streichung des Zuschusses für das Deutschlandticket für anspruchsberechtigte Studierende.
Eltern in Willich zeigen sich besorgt über steigende Kita-Gebühren Der Rat hatte höhere Beiträge sowie eine dauerhafte Erhöhung der jährlichen Anpassungsrate von zwei auf drei Prozent vorgeschlagen. Doch der Jugendhilfeausschuss lehnte sowohl die Geschwisterkind-Gebühren als auch die stärkere Kostenanpassung ab.
In der abschließenden Sitzung beschränkten alle Fraktionen ihre Wortbeiträge auf fünf Minuten. Die Grünen unterstützten den Haushalt, betonten jedoch angesichts der angespannten Finanzlage der Stadt die Dringlichkeit von Maßnahmen. Die SPD stimmte zwar zu, warnte aber davor, dass Haushaltskürzungen nicht zu Lasten der Familien gehen dürften.
Der Haushalt tritt im Juli rechtlich in Kraft. Zudem hält die Stadt an ihrer Linie fest, keine ermäßigten Gebühren für Geschwisterkinder in der Kinderbetreuung anzubieten.
Höhere Kita-Kosten und dauerhafte jährliche Erhöhung um drei Prozent Der Haushalt 2026 sieht höhere Betreuungsgebühren sowie eine feste jährliche Anpassung um drei Prozent vor. Trotz Protesten von Eltern und dem Jugendhilfeausschuss wurden die Maßnahmen ohne Gegenstimmen beschlossen. Der neue Finanzplan wird ab Juli umgesetzt.






