Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs mit Kundengeldern verurteilt
Hannah PetersSuspendierte Strafe für Vermögensverwalter wegen hochspekulativer Investments - Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs mit Kundengeldern verurteilt
Ein Vermögensverwalter wurde wegen Betrugs verurteilt, nachdem er über zwei Millionen Euro Kundengelder durch hochriskante Investitionen verloren hatte. Das Landgericht Münster verkündete am Freitag sein Urteil und verhängte eine Bewährungsstrafe, die länger ausfiel als von der Staatsanwaltschaft beantragt.
Der Fall nahm seinen Lauf, als der Verwalter Gelder seiner Kunden nutzte, um eigene Verluste aus privaten Anlagen auszugleichen. Statt der vereinbarten Anlagestrategien zu folgen, setzte er das Geld in spekulative Geschäfte ein. Bis 2021 waren die Investitionen schließlich kollabiert – das gesamte anvertraute Kapital war verloren.
Mit dem Urteil endet ein langwieriger Rechtsstreit. Der verurteilte Verwalter muss eine verlängerte Bewährungsstrafe für seine Rolle in dem Zwei-Millionen-Betrug antreten. Die Anleger hingegen bleiben ohne die Gelder, die sie ihm einst anvertraut hatten.
