03 April 2026, 10:10

Traditionsunternehmen Brüder Schlau meldet Insolvenz und schließt für immer

Alte Werbung für ein Möbelgeschäft mit einer Couch, einem Stuhl und einem Tisch

Traditionsunternehmen Brüder Schlau meldet Insolvenz und schließt für immer

Brüder Schlau Gruppe meldet Insolvenz an und stellt Betrieb ein

Die Brüder Schlau Gruppe, ein traditionsreiches Handelsunternehmen, hat Insolvenz angemeldet und wird nun endgültig geschlossen. Das 1921 von Theodor und Wilhelm Schlau gegründete Unternehmen betrieb sowohl eine Möbelhandelskette als auch einen Großhandelsbereich. Ein kürzlich vereinbarter Übernahmedeal bringt zwar etwas Entlastung, doch stehen Mitarbeiter und Filialen vor tiefgreifenden Veränderungen.

Im Rahmen des Insolvenzverfahrens wird die gesamte Schlau-Großhandelsabteilung geschlossen, die rund 60 Märkte umfasste. Der Lagerbestand wird veräußert, und obwohl einige Standorte möglicherweise unter neuen Namen wiedereröffnen, gibt es dazu noch keine konkreten Bestätigungen. Unterdessen hat die Möbelkette Hammer eine Rettung gefunden: Ein Investorenkonsortium unter der Führung von ReThink übernimmt 93 Filialen, die voraussichtlich weiterbetrieben werden. Rund 70 weitere Standorte werden jedoch endgültig geschlossen.

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Aktuell laufen Verhandlungen mit den Betriebsräten, um Sozialpläne abzuschließen und die Interessen der betroffenen Mitarbeiter zu wahren. Von den etwa 1.200 Arbeitsplätzen im Schlau-Bereich sollen die meisten unter der neuen Führung von ReThink erhalten bleiben. Die Zukunft des Unternehmens hängt nun von diesen Übergängen ab, während die restlichen Geschäftsbereiche abgewickelt werden.

Die Übernahme durch ReThink sichert den Fortbestand von 93 Hammer-Filialen und rettet zahlreiche Arbeitsplätze. Dennoch werden die Schließung von 70 Standorten und das Ende des Schlau-Großhandels Hunderten von Beschäftigten zusetzen. Das endgültige Schicksal der Mitarbeiter und Filialen hängt von den laufenden Gesprächen zwischen Unternehmen und Betriebsräten ab.

Quelle