Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde am frühen Donnerstagmorgen am Bahnhof Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr und legte die RE-9-Linie für fast zwei Stunden lahm.
Das Unglück ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als der Mann von einem Regional-Express auf der Strecke von Köln angefahren wurde. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort, bevor er mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde. Wie es zu seiner Anwesenheit auf den Gleisen kam, ist noch unklar.
Nach dem Zusammenstoß wurde der Betrieb auf der RE-9-Linie für etwa zwei Stunden eingestellt. Sieben Züge hatten insgesamt Verspätungen von rund eineinhalb Stunden, während Teilstrecken gesperrt und Umleitungen eingerichtet wurden. In den vergangenen fünf Jahren gab es auf der Strecke zwischen Köln und Aachen keine vergleichbaren Vorfälle mit Verletzten.
Die Behörden ermitteln nun zu den genauen Umständen des Unfalls. Der letzte größere Vorfall in der Region war die Entgleisung eines ICE 3 im Kölner Hauptbahnhof im Jahr 2008, damals jedoch ohne Verletzte.
Der verletzte Arbeiter wird weiterhin im Krankenhaus behandelt, und die Bahnstrecke ist inzwischen wieder freigegeben. Die Ermittlungen dauern an, um zu klären, wie es zu dem Aufenthalt des Mannes auf den Gleisen kam und ob zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen erforderlich sind.






