Said El Malas: Vom Drittliga-Talent zum 80-Millionen-Euro-Juwel des 1. FC Köln
Tobias ZimmermannSaid El Malas: Vom Drittliga-Talent zum 80-Millionen-Euro-Juwel des 1. FC Köln
Said El Malas spätes Tor zum 1:1 von 1. FC Köln gegen den FC Augsburg befeuert die Euphorie um den 19-Jährigen
Der junge Stürmer, der erst in der vergangenen Saison aus der 3. Liga aufstieg, sieht sich nun wachsenden Erwartungen und Transfergerüchten gegenüber. Trotz des zunehmenden Hypes bleibt Trainer Lukas Kwasniok auf seine Entwicklung fokussiert.
El Malas rasanter Aufstieg begann mit seinem Wechsel von Viktoria Köln zu den Geißböcken vor dieser Saison. In seiner ersten Bundesliga-Spielzeit erzielte er bereits acht bis zehn Tore und steuerte vier Vorlagen bei – meist als Einwechselspieler – in 24 Einsätzen. Seine Leistungen brachten ihm im Herbst 2025 die Berufung in die A-Nationalmannschaft des DFB sowie in die U21 ein. Berichten zufolge bereiten Vereine wie Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Brighton ein Angebot in Höhe von 80 Millionen Euro vor.
Kwasniok bezeichnete El Mala als einen "absoluten Leuchtturm-Spieler", betonte jedoch, dass zwischen Momenten der Brillanz und konstanter Bundesliga-Klasse noch eine Lücke bestehe. Der Trainer scherzte, jedes Tor erhöhe seinen Marktwert um fünf Millionen Euro, doch der Fokus müsse auf einer stetigen Entwicklung liegen. Kwasniok räumte ein, dass der Stürmer den Verein wohl irgendwann verlassen werde, sich aktuell aber in Köln wohlfühle und diese Phase seiner Karriere genieße.
Experten warnen, dass El Malas künftiger Erfolg vom richtigen Umfeld abhängt – Spielpraxis, Trainerstabilität und Geduld. Sowohl der Spieler als auch sein Team wissen, dass noch Arbeit nötig ist, um aus Talent verlässliche Leistung auf höchstem Niveau zu machen.
Sein Weg – vom Drittligisten zum Bundesliga-Star in weniger als einem Jahr – sorgt bundesweit für Aufmerksamkeit. Sein jüngstes Tor gegen Augsburg steigerte die Begeisterung noch, doch sein langfristiger Erfolg hängt davon ab, Erwartungen zu managen und die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Fürs Erste bleibt Köln der Ort, an dem seine Entwicklung weitergeht.






