Ruder-Marathon in Mönchengladbach: Oliver Dienst kämpft sich krank für 54.000 Euro Spenden durchs Ziel
Tobias ZimmermannRuder-Marathon in Mönchengladbach: Oliver Dienst kämpft sich krank für 54.000 Euro Spenden durchs Ziel
Der 1. Mönchengladbacher Ruder-Marathon 2025 sah den Spitzensportler Oliver Dienst bei einem extrem anspruchsvollen 42,195-Kilometer-Rennen in etwas mehr als drei Stunden ins Ziel kommen. Trotz eines grippalen Infekts nur wenige Tage vor dem Wettkampf trug sein Einsatz dazu bei, 54.000 Euro für den guten Zweck zu sammeln. Insgesamt gingen 42 Teams mit 168 Teilnehmenden an den Start, die alle für lokale Projekte in die Riemen griffen.
Dienst überquerte die Ziellinie nach 3:00:06 Stunden und verfehlte damit knapp sein selbstgestecktes Ziel von 3:00:00 Stunden. Das siegreiche Team Umsatz setzte mit einer Zeit von 2:32:00 Stunden die Bestmarke und ließ ihn 28 Minuten hinter sich. Für jede Minute, die er langsamer als die Sieger war, hatte Dienst 100 Euro zugesagt – am Ende kamen so 2.800 Euro zusammen.
Die ersten 28 Kilometer verliefen noch problemlos, doch die letzten 45 Minuten wurden zur Qual. Trotz der Strapazen kämpfte sich Dienst durch, angetrieben von seinem persönlichen Leitsatz: "Wenn du denkst, du kannst nicht mehr, hast du erst 50 Prozent geschafft." Seine Sponsoren hatten zudem zugesagt, für jede Minute unter 3:30:00 Stunden über 650 Euro zu spenden – ein Ziel, das er souverän erreichte.
Von den Einnahmen profitieren fünf Organisationen: Insel Tobi e.V., das St.-Christophorus-Hospiz, Kinderlachen e.V., die Rheinische Stiftung für Menschen mit Behinderung sowie Sport für Alle. Der nächste Marathon ist bereits für Samstag, den 13. März 2027, um 10:00 Uhr terminiert.
Diensts Leistung trug maßgeblich dazu bei, dass 54.000 Euro an Insel Tobi e.V. und das St.-Christophorus-Hospiz gingen. Sein Durchhaltevermögen – trotz Krankheit – unterstrich den Geist des Events: Ausdauer und Großzügigkeit. 2027 wird der Ruder-Marathon in Mönchengladbach erneut Sportler für den guten Zweck vereinen.






