24 March 2026, 16:09

"Lass mal machen!": Neues Kulturförderprogramm startet in Minden-Lübbecke und Herford

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text 'Investition in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal' trägt.

"Lass mal machen!": Neues Kulturförderprogramm startet in Minden-Lübbecke und Herford

Neues Kulturförderprogramm in der Region Minden-Lübbecke–Herford gestartet

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Unter dem Namen "Lass mal machen! KulturMakerspace" ist eine neue Initiative zur Förderung kreativer Projekte in ländlichen Räumen an den Start gegangen. Das Programm unterstützt kleine, nicht-kommerzielle Kulturvorhaben und setzt auf bürgerschaftliches Engagement, um die kulturelle Teilhabe in der Region zu stärken.

Bis zum Jahr 2030 stehen jährlich 10.000 Euro zur Verfügung. Einzelne Initiativen können bis zu 2.000 Euro pro Maßnahme erhalten, wobei die Gesamtkosten eines Projekts auf 4.000 Euro begrenzt sind. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Vereine, Gruppen oder informelle Zusammenschlüsse, die Workshops, Gemeinschaftsveranstaltungen oder kreative Nutzungen leerstehender Räume planen.

Die erste Bewerbungsrunde läuft bereits – Einsendeschluss ist der 26. Oktober 2025. Die geförderten Projekte werden vom 3. November bis zum 1. Dezember 2025 umgesetzt. Weitere Informationen und das Antragsformular gibt es unter www.muehlenkreis.de/Kultur-Projekte/Lass-mal-machen-KulturMakerspace.

Gefördert wird die Initiative im Rahmen des Programms "Aller.Land" und ist seit 2025 die erste bundesweit angelegte Kulturförderung für ländliche Räume dieser Art. Vergleichbare Modelle gibt es in anderen Bundesländern bisher nicht, wie aus verfügbaren Unterlagen hervorgeht. Im Mittelpunkt steht die Stärkung lokaler Kreativität und des sozialen Zusammenhalts in strukturschwachen Gebieten.

Mit klaren Fristen und einem unkomplizierten Bewerbungsverfahren bietet das Programm eine niedrigschwellige Möglichkeit, kleine Kulturprojekte zu finanzieren. Die Verantwortlichen hoffen auf eine Vielfalt an Ideen aus der Bevölkerung, die bis mindestens 2030 das kulturelle Leben in der Region bereichern werden.

Quelle