Regionalregierung schließt Notunterkunft in der englischen Siedlung in Gütersloh
Jana HerrmannRegionalregierung schließt Notunterkunft in der englischen Siedlung in Gütersloh
Regierungspräsidium schließt Notunterkunft in der Englischen Siedlung in Gütersloh
Meldung des Regierungspräsidiums Detmold
- Dezember 2025
Die Notunterkunft in Güterslohs Englischer Siedlung hat offiziell ihre Pforten geschlossen. Die vom Regierungspräsidium Detmold betriebene Einrichtung bot über drei Jahre hinweg fast 10.000 Menschen – überwiegend aus der Ukraine – Schutz und Unterkunft. Der Betrieb endete am 16. Dezember 2025, nachdem alle Bewohnerinnen und Bewohner die Unterkunft bis zum 5. Dezember verlassen hatten.
Die Unterkunft war im Frühjahr 2022 als vorübergehende Bleibe für Geflüchtete aus Kriegsgebieten eröffnet worden. Die Mehrheit der Schutzsuchenden kam aus der Ukraine. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Einrichtung zu einem zentralen Anlaufpunkt für Hilfesuchende in der Region.
Anfang Dezember 2025 zogen die letzten Geflüchteten aus. Das Regierungspräsidium Detmold begann daraufhin mit den abschließenden Verwaltungsarbeiten, bevor die Gebäude an den Eigentümer zurückgegeben werden. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), der das Gelände gehört, wird die Liegenschaft nun neu nutzen oder anderweitig verwalten. Die Schließung markiert das Ende eines bedeutenden humanitären Engagements vor Ort. In den vergangenen Wochen hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle notwendigen Unterlagen und logistischen Schritte für die Übergabe vorbereitet.
Mit der Schließung der Unterkunft sind keine Bewohner mehr auf dem Gelände. Die Gebäude gehen in Kürze wieder in die Verantwortung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben über. Damit endet eine Phase intensiver Nutzung, in der Tausende in Gütersloh vorübergehend Schutz fanden.
