02 April 2026, 00:21

NRW-Minister steigen vom E-Auto auf Diesel um – warum die Reichweite sie zwingt

Ein Mann im Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße, trägt eine schwarze Jacke und eine Mütze, hält ein Objekt in der Hand, mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister steigen vom E-Auto auf Diesel um – warum die Reichweite sie zwingt

Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk ist von einem elektrischen BMW i7 auf einen Diesel-Audi A8 L 50 TDI Quattro als Dienstwagen umgestiegen. Der Wechsel erfolgte, nachdem er mit der Reichweite des Elektrofahrzeugs auf langen Fahrten durch das Land Probleme hatte.

Auch Bauministerin Ina Scharrenbach hat einen ähnlichen Schritt vollzogen und sich für ein Dieselmodell statt eines Elektroautos entschieden. Sieben weitere Minister der Landesregierung nutzen hingegen weiterhin Elektro- oder Hybridfahrzeuge für Dienstfahrten.

Optendrenks Entscheidung folgt auf praktische Herausforderungen mit seinem bisherigen BMW i7. Die begrenzte Reichweite des Elektrofahrzeugs erwies sich bei häufigen Langstreckenfahrten durch Nordrhein-Westfalen als problematisch. Sein neuer Diesel-Audi A8 L, ein hochwertiges Modell, bietet ihm nun mehr Flexibilität für solche Fahrten.

Scharrenbachs Wechsel entspricht dem von Optendrenk, auch wenn die genauen Gründe für ihre Entscheidung nicht bekannt sind. Beide gehören zu mehreren Kabinettsmitgliedern, die in den kommenden Monaten neue Dienstwagen erhalten werden. Einige bleiben bei Elektro- oder Hybridmodellen, andere wie Optendrenk haben sich für Verbrenner entschieden.

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Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul fahren bereits gepanzerte Dienstlimousinen, die derzeit nur mit herkömmlichen Motoren verfügbar sind. Ihre Fahrzeuge, die auf Sicherheit ausgelegt sind, haben noch keine elektrischen Alternativen.

Laut aktuellen Unterlagen der Landesregierung nutzen sieben Minister weiterhin rein elektrische oder Hybridfahrzeuge. Dazu zählen Mona Neubaur, Verena Schäffer, Benjamin Limbach und Oliver Krischer von den Grünen sowie die CDU-Mitglieder Karl-Josef Laumann, Dorothee Feller und Silke Gorißen. Die Minister Neubaur, Schäffer, Limbach und Gorißen haben bereits neue Elektromodelle bestellt – ein Zeichen für die gemischte Herangehensweise der Regierung bei Dienstfahrzeugen.

Der Wechsel verdeutlicht die anhaltende Abwägung zwischen praktischen Erfordernissen und Nachhaltigkeit in den Fuhrparks der Behörden. Während sieben Minister auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge setzen, greifen andere aus operativen Gründen wieder auf Diesel zurück. Die anstehenden Neuanschaffungen in den kommenden Monaten werden die offizielle Verkehrspolitik des Landes weiter prägen.

AKTUALISIERUNG

Minister's EV Shift Sparks Broader Debate on Practicality vs. Policy

New analysis reveals how the minister's diesel switch reflects deeper tensions between policy and reality. Key findings include:

  • Analysts note the decision mirrors public concerns about EV limitations.
  • The switch is framed as a formal test with a negative verdict on EV viability.
  • Only seven ministers now use EVs or hybrids, showing a shift in policy approach.