18 March 2026, 16:08

Live-Streit im Radio endet mit Millionenvertrags-Knall und Gerichtsdrohung

Plakat mit Text, der finanzielle Unterstützung oder Einberufung während einer Krise fordert und auf der linken Seite eine Waage zeigt.

Live-Streit im Radio endet mit Millionenvertrags-Knall und Gerichtsdrohung

Ein hitziger Live-Streit zwischen den Radiomoderatoren Kyle Sandilands und Jackie O hat zu einer prominenten Vertragsauflösung geführt. Die Auseinandersetzung, die sich während einer Live-Sendung zuspitzte, veranlasste den Sender ARN, Sandilands zunächst zu suspendieren und schließlich seinen Millionenvertrag zu beenden. Die Folgen des Konflikts haben sich mittlerweile zu einem Rechtsstreit ausgeweitet.

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Der Streit begann Ende Februar, als Sandilands seine Kollegin Jackie O während der Sendung scharf kritisierte. ARN wertete seine Äußerungen als Vertragsverstoß gegen seinen 100-Millionen-Dollar-Vertrag, der Teil eines über ein Jahrzehnt laufenden 200-Millionen-Deals mit seiner Co-Moderatorin war. Bereits am 3. März setzte der Sender ihn vorläufig aus und räumte ihm 14 Tage ein, um die Angelegenheit zu klären.

Jackie O reagierte mit einer offiziellen Erklärung, in der sie mitteilte, nicht länger mit Sandilands zusammenarbeiten zu können. ARN kündigte ihm daraufhin am Mittwochmorgen den Vertrag – eine Entscheidung, die Sandilands öffentlich bestreitet, einen Vertragsbruch begangen zu haben. Zwar bestätigte er seine Entlassung, kündigte jedoch an, dagegen gerichtlich vorzugehen.

Das Duo, bekannt als Sydneys erfolgreichstes Radio-Gespann, war erst zwei Jahre in ihren lukrativen Verträgen gebunden. ARN setzt mit diesem Schritt ihrem langjährigen Zusammenarbeit ein abruptes Ende – nun werden Gerichtsverfahren über das weitere Vorgehen entscheiden.

Sandilands' Abgang könnte ARN mit möglichen Klagen wegen des Vertragsstreits konfrontieren. Die Entscheidung des Senders folgt wochenlangen internen Prüfungen und einer offiziellen Suspendierung. Der Fall wird nun die Bedingungen eines der teuersten Medienverträge Australiens auf die Probe stellen.

Quelle