Karneval 2024 startet mit Jubel, Integration und einer Prise Politik in Köln und Düsseldorf
Admin UserJecken-Comeback im 'Sunnesching' - Karneval 2024 startet mit Jubel, Integration und einer Prise Politik in Köln und Düsseldorf
Die neue Karnevalssaison startete am Dienstag, dem 11. November 2023, um 11:11 Uhr in Köln, Düsseldorf und anderen Städten. Trotz des Desinteresses von Wirtschaftsminister Robert Habeck an den Feierlichkeiten strömten Tausende Jecken auf die Straßen und läuteten damit den Beginn einer verbindenden Tradition ein.
Der Tag begann mit einem historischen Verweis auf den Martinstag, der einst das Ende der Erntezeit markierte. Die genauen Ursprünge des Startdatums am 11. November bleiben unklar, doch manche sehen in der Zahl 11 eine symbolische Bedeutung.
In Köln war das "Kwartier Latäng" um die Zülpicher Straße bereits um 11:35 Uhr komplett gefüllt, sodass vorübergehend der Zutritt beschränkt werden musste. Über 2.600 Polizeikräfte und Sicherheitsmitarbeiter steuerten den Andrang der Partytouristen. Tausende kostümierte Narren versammelten sich bei strahlendem Sonnenschein und feierten den Auftakt der "fünften Jahreszeit".
In Düsseldorf eröffnete die Jeckenfigur Hoppeditz mit einer spöttischen Rede, in der er Friedrich Merz auf die Schippe nahm, offiziell den Karneval. Gleichzeitig diente der Karneval in Köln, wo fast 200 Nationalitäten zu Hause sind, als Kraft der Integration. Andernorts feierten "Narren und Jecken" den "Elften im Elften" – mit wachsender Beliebtheit auch jenseits der Grenze in den Niederlanden.
Die Karnevalssaison hat offiziell begonnen und bringt die Menschen trotz aller Unterschiede zusammen. Auch wenn Robert Habeck nicht mitfeiert, bleibt die verbindende Kraft des Karnevals ungebrochen, wie Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, betont.
