Jugendkonferenz in Hamm-Bockum-Hövel diskutiert Europas friedliche Zukunft
Jana HerrmannJugendkonferenz in Hamm-Bockum-Hövel diskutiert Europas friedliche Zukunft
Zweite Jugendkonferenz der Westfälischen Friedensgespräche in Hamm-Bockum-Hövel
Am 1. Oktober 2025 fand in Hamm-Bockum-Hövel die zweite Jugendkonferenz der Westfälischen Friedensgespräche statt. Über 200 junge Menschen trafen sich in der Sophie-Scholl-Gesamtschule, um über das friedliche Zusammenleben in Europa zu diskutieren. Politikerinnen und Politiker, Wirtschaftsvertreter sowie Expertinnen und Experten beteiligten sich an den Debatten zu zentralen Themen wie Extremismus und internationale Zusammenarbeit.
Die Veranstaltung knüpfte an die erste Jugendkonferenz an, die 2024 in Münster stattfand und sich mit Friedensbildung, Konfliktprävention, Klimawandel und interkulturellem Dialog beschäftigte. In diesem Jahr lag der Fokus auf interaktiver Teilhabe: Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten über Diskussionsthemen abstimmen und die Agenda aktiv mitgestalten.
Zu den Gästen zählten Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Dr. Andreas Hollstein, der Polonia-Beauftragte des Landes. Aus der Wirtschaft waren unter anderem Mareike Boccola, Inhaberin der Hauschild GmbH & Co. KG, und Julius Dittmann, Geschäftsführer der Titus GmbH, vertreten.
Das Programm umfasste Vorträge, Podiumsdiskussionen und offene Dialogformate zu Themen wie europäischer Zusammenarbeit und der Rolle junger Menschen in der Friedenssicherung. Weitere Jugendkonferenzen sind vor April 2026 nicht geplant.
Die Konferenz bot jungen Menschen eine Plattform, um sich direkt mit Entscheidungsträgern und Fachleuten auszutauschen. Durch den Schwerpunkt auf interaktive Formate sollte die Einbindung Jugendlicher in Debatten über Frieden und internationales Verständnis gestärkt werden. Die nächste Zusammenkunft ist frühestens nach April 2026 zu erwarten.






