04 April 2026, 14:12

Hams Landwirte kämpfen mit Wetterextremen und feiern Erntedankfest 2025

Nahaufnahme eines goldgelben Feldes reifer Roggen mit verstreuten Pflanzen und Steinen.

Hams Landwirte kämpfen mit Wetterextremen und feiern Erntedankfest 2025

Hams Landwirte blicken auf ein Jahr der Gegensätze zurück

Die Landwirtschaft in Hamm hat 2025 ein Jahr mit gemischten Bilanzen erlebt. Zwar brachte die Sommerernte akzeptable Erträge bei den wichtigsten Kulturen, doch starke Regenfälle und frühere Wetterextreme setzten manchen Feldern schwer zu. Gleichzeitig feierte die Region mit dem 20-jährigen Jubiläum des Brustzentrums Hamm einen weiteren Meilenstein – ein Zeichen für das breite Gemeinschaftsengagement jenseits der Äcker.

Das diesjährige Erntedankfest ist für die Menschen vor Ort mehr als nur Tradition. Es unterstreicht die zentrale Bedeutung der regionalen Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit, besonders in Zeiten unberechenbaren Wetters und globaler Unsicherheiten.

Die Anbausaison 2025 begann in Hamm mit Rückschlägen: Nach den Herbstüberschwemmungen des Vorjahres litten die Winterkulturen unter nassen Böden, die Aussaat gestaltete sich schwierig, und manche Flächen blieben kaum nutzbar. Als der Sommer einbrach, sorgten anhaltende Regenfälle für weitere Probleme – die Weizenernte verzögerte sich, und ein Teil des Getreides verlor an Qualität, was seine Eignung für Backzwecke minderte.

Trotz dieser Herausforderungen fielen die Sommererträge bei Weizen, Gerste und Roggen zufriedenstellend aus. Auch Wiesen und Weiden erholten sich und brachten nach Jahren der Dürre bessere Ergebnisse. Die Böden speicherten dringend benötigte Feuchtigkeit – eine willkommene Abwechslung nach den trockenen Vorjahren.

Aktuell bringen die Landwirte in Hamm Kartoffeln, Mais, Zuckerrüben, Äpfel und Birnen ein. Doch selbst bei ordentlichen Ernten bleiben die Erlöse etwa bei Kartoffeln enttäuschend niedrig. Die Schwierigkeiten spiegeln den größeren Druck wider, unter dem die lokale Landwirtschaft steht: Wetterextreme und Marktbedingungen drücken die Einkommen.

Jenseits der Felder feierte das Brustzentrum Hamm kürzlich sein 20-jähriges Bestehen. Die Veranstaltung erinnerte daran, wie sehr sich die Region sowohl der Gesundheitsversorgung als auch ihren agrarischen Wurzeln verpflichtet fühlt – ein Gleichgewicht, das bäuerliche Familien in unsicheren Zeiten als entscheidend für ihre Widerstandsfähigkeit betrachten.

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Hams Landwirte haben sich erneut an unberechenbare Bedingungen angepasst und trotz Überschwemmungen und Regen moderate Ernten eingebracht. Das laufende Erntedankfest betont die Bedeutung der lokalen Nahrungsmittelproduktion, auch wenn die wirtschaftlichen Erträge weiter unter Druck stehen. Angesichts der Schlüsselrolle der regionalen Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit werden die kommenden Monate zeigen, wie gut die Region sowohl ihre Felder als auch ihre Gemeinschaften stabilisieren kann.

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