Jens Castrop von Gladbach für drei Spiele gesperrt – WM-Träume in Gefahr?
Hannah PetersJens Castrop von Gladbach für drei Spiele gesperrt – WM-Träume in Gefahr?
Mittelfeldspieler Jens Castrop von Borussia Mönchengladbach für drei Spiele gesperrt
Jens Castrop, Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach, muss nach einer roten Karte in einem Bundesliga-Spiel eine dreispielige Sperre hinnehmen. Der Vorfall ereignete sich am 25. Oktober während des Ligaduells gegen den FC Bayern München. Der deutsch-koreanische Akteur, bekannt für seinen robusten Spielstil, sieht sich nun mit disziplinarischen Konsequenzen konfrontiert – während er gleichzeitig auf eine Nominierung für die WM mit der südkoreanischen Nationalmannschaft hofft.
Castrop sah in der 68. Minute nach einem Foul an Bayerns Sael Kumbedi die direkte Rote Karte, was automatisch zu einer Sperre führte. Der 26-Jährige bestritt später, dass sein Einsatz eine derart harte Strafe verdient habe.
Der Mittelfeldspieler hat sich durch körperbetontes Spiel einen Namen gemacht, was in der Vergangenheit bereits zu disziplinarischen Problemen führte. Dennoch kam er seit dem vergangenen Herbst zu fünf Länderspieleinsätzen für Korea und gilt weiterhin als heißer Kandidat für den WM-Kader. Sollte er nominiert werden, könnte seine Aufnahme in den finalen 26er-Kader am 16. Mai erfolgen.
Castrop räumte ein, dass er seinen Spielstil in Zukunft besser kontrollieren müsse. Er betonte jedoch, dass er – falls er es in den WM-Kader schafft – auf internationaler Bühne keine solchen Vorfälle wiederholen werde.
Durch die Sperre verpasst der Mittelfeldspieler drei wichtige Bundesliga-Partien. Sein Fokus bleibt dennoch auf der Qualifikation für den südkoreanischen WM-Kader. Sollte er berufen werden, will er ohne weitere disziplinarische Rückschläge einen Beitrag leisten.






