Hamm wird zum umweltfreundlichen Logistik-Drehkreuz, da METRANS in Multi Hub Westfalen investiert
Admin UserHamm wird zum umweltfreundlichen Logistik-Drehkreuz, da METRANS in Multi Hub Westfalen investiert
Hamm, eine Stadt in Deutschland, soll nach Angaben von Oberbürgermeister Marc Herter zu einem zentralen Knotenpunkt für umweltfreundliche Logistik werden. Das Logistikunternehmen METRANS plant, Hamm als wichtigen westlichen Drehkreuz innerhalb seines europäischen Netzes zu etablieren. Der Stadtrat wird am 3. November über ein bedeutendes Projekt entscheiden, das die Zukunft der Stadt im Güterverkehr prägen könnte. Dank seiner zentralen Lage mit direkten Anbindungen an die europäischen Hauptachsen sowie der Nähe zu Seehäfen und Binnenwasserstraßen ist Hamm ein idealer Standort für ein intermodales Terminal. Die METRANS Deutschland GmbH, eine Tochtergesellschaft der HHLA, wird neue Gesellschafterin der Agentur für nachhaltige Güterverkehrsentwicklung (EANG) in Hamm und verpflichtet sich damit, das Projekt Multi Hub Westfalen voranzutreiben. Am 3. November stimmt der Stadtrat über die Beteiligung von METRANS und die Weiterentwicklung des Multi Hub Westfalen ab – eine Entscheidung, die die künftige Ausrichtung des Vorhabens maßgeblich beeinflussen könnte. Hamm und METRANS haben bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet, um das ehemalige Rangierbahnhofgelände in ein modernes Logistikdrehkreuz mit europäischer Reichweite umzuwandeln. Der Standort bietet ideale Voraussetzungen für ein intermodales Terminal, das Schienen-, Straßen- und Wasserwegsnetze verbindet. Bei Zustimmung plant METRANS, einen 27-Prozent-Anteil an der EANG zu erwerben und damit sein Engagement für das Projekt weiter zu unterstreichen. Die Entscheidung des Stadtrats am 3. November wird entscheidend dafür sein, welche Rolle Hamm in der klimafreundlichen Logistik der Zukunft spielen wird. Bei einer Zustimmung könnten das Engagement und die Investitionen von METRANS in das Projekt Multi Hub Westfalen die Position Hams als zentraler Verkehrsknotenpunkt entlang der europäischen Hauptverkehrsachsen deutlich stärken.
