Gelsenkirchener Polizei kontrolliert Sicherheitsgurte bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Tim PetersGelsenkirchener Polizei kontrolliert Sicherheitsgurte bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich an europaweiter Verkehrssicherheitskampagne
Anfang dieses Monats nahm die Polizei Gelsenkirchen an einer europaweiten Aktion zur Verkehrssicherheit teil. Vom 9. bis 15. März 2026 kontrollierten Beamte im Rahmen der ROADPOL-Initiative "Aktion Anschnallen" die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten. Ziel der Kampagne war es, Verletzungen zu verringern, indem sichergestellt wird, dass Fahrer und Mitfahrer die Sicherheitsvorschriften einhalten.
Während der einwöchigen Kontrollen konzentrierten sich die Beamten auf stark frequentierte Bereiche wie die VELTINS-Arena und die Flohmärkte an der Trabrennbahn. Dabei wurden 52 Verkehrsteilnehmer angehalten, die entweder keinen Gurt trugen oder diesen falsch angelegt hatten. Bei 29 Kindern wurde zudem festgestellt, dass sie nicht vorschriftsmäßig im Fahrzeug gesichert waren und damit die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllten.
Die Ergebnisse aus Gelsenkirchen waren Teil einer übergeordneten regionalen Aktion. Allein in Südhessen wurden im selben Zeitraum 328 Verstöße registriert. Im benachbarten Landkreis Stade waren es 103 Fälle, in Hagen 57. Eine bundesweite Gesamtzahl lag nicht vor.
Das ROADPOL-Netzwerk organisiert solche Kampagnen regelmäßig, um durch Kontrollen und Öffentlichkeitsarbeit die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich regelmäßig an diesen Aktionen und nutzt thematische Schwerpunktwochen, um die Einhaltung der Vorschriften zu stärken. Studien zeigen, dass korrekt angelegte Sicherheitsgurte das Risiko schwerer Verletzungen bei Unfällen deutlich verringern.
Die Kampagne machte einmal mehr auf die anhaltenden Probleme bei der Gurtpflicht in Deutschland aufmerksam. Die regionalen Zahlen offenbarten Hundertfalle von Verstößen – darunter auch Fälle, in denen Kinder ungesichert mitfuhren. Die Polizei wird gezielte Kontrollen fortsetzen, um die Sicherheitsstandards durchzusetzen und vermeidbare Verletzungen zu reduzieren.






