Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Tobias ZimmermannFußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier in Bergisch Gladbach
Die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus gingen mit einem Fußballturnier in Bergisch Gladbach zu Ende. Organisiert vom lokalen Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt brachten die Spiele neun Mannschaften unterschiedlicher Herkunft zusammen. Die jährliche Initiative, die vom Deutschen Institut für Menschenrechte koordiniert wird, umfasste ähnliche Aktionen in mindestens neun weiteren Städten Deutschlands.
Beim Turnier "Kick gegen Rassismus" verzichtete man auf Schiedsrichter – insgesamt 36 Partien wurden im Laufe des Events ausgetragen. Unter den teilnehmenden Teams waren die Abou-Bakr-Moschee, GL Service, die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), eine syrische Mannschaft, die SPD, Guinea United, das SV 09 Special Team sowie das Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt. Statt Pokale erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus" als symbolische Geste.
Hinter der Veranstaltung steht ein Bündnis von über 30 lokalen Organisationen, die sich für eine inklusivere und solidarischere Gemeinschaft einsetzen. Ihr Ziel: durch Sport Zusammenhalt stärken und Diskriminierung entgegenwirken. Als Sieger ging IGMG Bergisch Gladbach e.V. hervor; Bürgermeister Marcel Kreutz besuchte das Finale.
Auch in anderen deutschen Städten wie Ingolstadt, Bottrop und Augsburg fanden zwischen dem 16. und 29. März eigene Veranstaltungen statt. Weitere Städte – darunter Greifswald, Krefeld und Hanau – beteiligten sich im Rahmen des bundesweiten Programms "Demokratie leben!" Jeder Standort setzte eigene Schwerpunkte zu den Themen Vielfalt, Respekt und der Bekämpfung von Rassismus.
Das Turnier in Bergisch Gladbach stand als sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung – die Teams vereinte die Botschaft von Fairness und Zusammenhalt. Landesweit nutzten Gemeinden die Internationalen Wochen gegen Rassismus für Diskussionsrunden, Workshops und öffentliche Kampagnen. Die Aktionen unterstrichen lokale Bemühungen, eine offene und inklusive Gesellschaft zu fördern.






