01 May 2026, 20:08

Fedele Maura Friede erhält das erste Peters-Messer-Stipendium der Stadt Viersen

Gemälde 'Das Studium des Künstlerateliers' von Joseph Mallord William Turner, das einen Raum mit Holzfußboden und -wänden, ein verhängtes Fenster, einen Tisch mit Büchern und Gegenständen, Stühle, einen Spiegel und eine Tür zeigt.

Fedele Maura Friede erhält das erste Peters-Messer-Stipendium der Stadt Viersen

Fedele Maura Friede erhält das neu geschaffene Peters-Messer-Stipendium der Stadt Viersen

Die 27-jährige Künstlerin, die vor allem für ihre Arbeiten auf Papier bekannt ist, wird seit dem 1. August 2024 mit dem Stipendium gefördert. Eine Jury sprach sich einstimmig für sie aus – die Auszeichnung richtet sich an aufstrebende Talente im künstlerischen Bereich.

Friede, 1997 in Holzminden geboren, verbrachte ihre Kindheit in Höxter und Karlsruhe. Von 2016 bis 2018 studierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Noch in diesem Jahr gewann sie zudem den 8. Horst-Janssen-Grafikpreis, was ihren Ruf in der zeitgenössischen Kunst weiter festigte.

Das Stipendium wurde offiziell am 3. Juli 2024 ins Leben gerufen und konzentriert sich auf Künstler:innen, die schwerpunktmäßig mit Papier arbeiten. Friede lebt inzwischen in der ehemaligen Hausmeisterwohnung des historischen Süchtelner Weberhauses in Viersen. Die umgebende Niederrhein-Landschaft dient ihr bereits als Inspirationsquelle für ihr künstlerisches Schaffen.

Während ihres Aufenthalts in Viersen will sich Friede mit dem Konzept der Grenze auseinandersetzen – sowohl als physische Abgrenzung als auch als gedankliches Motiv in ihren Werken.

Das Stipendium bietet ihr nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch einen eigenen Raum zur Entwicklung ihrer Projekte. Ihre Beschäftigung mit Grenzen und Landschaften wird ihre Arbeit in Viersen prägen. Mit gezielter Förderung und Anerkennung setzt die Stadt ihr Engagement für den künstlerischen Nachwuchs fort.

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