Düsseldorfer Ausstellung gedenkt der Opfer des Hamas-Angriffs vor zwei Jahren
Tobias ZimmermannDüsseldorfer Ausstellung gedenkt der Opfer des Hamas-Angriffs vor zwei Jahren
Neue Ausstellung in Düsseldorf gedenkt zwei Jahre nach dem verheerenden Angriff auf Südisrael
Eine Ausstellung in Düsseldorf erinnert an den zweiten Jahrestag des verheerenden Angriffs auf den Süden Israels. Organisiert von lokalen Aktivistinnen und Aktivisten ehrt sie die Opfer und macht auf das Schicksal der noch immer in Geiselhaft befindlichen Menschen aufmerksam. Die Veranstaltung knüpft an monatelange wöchentliche Mahnwachen an, die die anhaltende Krise in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt haben.
Am 7. Oktober 2023 hatten die Hamas und verbündete Gruppen einen Angriff auf Südisrael gestartet. Dabei wurden mehr als 1.100 Menschen getötet und über 250 als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Der Angriff gilt als das schlimmste Massaker an Jüdinnen und Juden seit der Schoa.
Seit Februar 2024 organisieren Eva Lindner und Rivkah Young in Düsseldorf wöchentliche Schweigemärsche. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tragen Plakate mit den Gesichtern der Vermissten. Die Fotografin Eva Lindner hat jeden Marsch von Anfang an dokumentiert und damit die wachsende öffentliche Unterstützung festgehalten.
Bilder und Videos der Mahnwachen werden unter dem Hashtag Bringt sie jetzt nach Hause online geteilt. Die Kampagne hat an Fahrt gewonnen, immer mehr Menschen schließen sich an, um die sichere Rückkehr der Geiseln zu fordern. Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller lobte die Teilnehmenden für ihr Eintreten gegen Gewalt und ihr Beispiel an Solidarität.
Die neue Ausstellung baut auf diesen Initiativen auf. Sie zeigt Fotografien der Opfer und Geiseln, um ihre Geschichten im öffentlichen Gedächtnis zu verankern. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, damit die Forderung nach Gerechtigkeit und der Freilassung der noch immer Gefangenen zu verstärken.
Die Ausstellung dient als Mahnmal für die verlorenen Leben und die noch Vermissten. Indem ihre Gesichter und Namen sichtbar bleiben, wollen die Verantwortlichen verhindern, dass die Welt sie vergisst. Die wöchentlichen Mahnwachen und öffentlichen Aktionen setzen sich weiterhin für ihr Schicksal ein.






