Dreiste Schmuckdiebe täuschen Senioren in Ratingen und Heiligenhaus mit falschen Ketten
Tim PetersDreiste Schmuckdiebe täuschen Senioren in Ratingen und Heiligenhaus mit falschen Ketten
Senioren in Ratingen und Heiligenhaus Opfer dreister Schmuckdiebstähle
Ältere Einwohner in Ratingen und Heiligenhaus sind einem dreisten Betrug zum Opfer gefallen, bei dem Diebe wertvollen Schmuck gegen wertlose Ketten austauschten. In beiden Fällen gaben sich die Täter als Fremde aus, die nach dem Weg fragten, und nutzten die Situation, um goldene Ketten gegen billigen Ersatz zu tauschen. Zwei Rentner verloren so ihre kostbaren Besitztümer.
In Ratingen wurde ein 73-jähriger Mann von einer Frau in einem Auto angesprochen, die ihn nach dem Weg fragte. Nach einem kurzen Gespräch umarmte sie ihn und legte ihm eine Kette um den Hals. Erst später bemerkte er, dass seine eigene Goldkette gestohlen worden war.
Ein ähnliches Vorgehen gab es in Heiligenhaus, wo eine 79-jährige Frau das Ziel der Betrüger wurde. Ein Mann in einem Mercedes bat sie um Hilfe bei der Wegbeschreibung und überreichte ihr anschließend eine Kette – angeblich als Geschenk. Als sie zu Hause ankam, stellte sie fest, dass ihre wertvolle Goldkette verschwunden war.
Beide Opfer blieben mit wertlosem Schmuck zurück, während die Diebe mit dem Gold entkamen. Die Polizei warnt Anwohner, bei Fremden, die unerwartete Geschenke oder Hilfe anbieten, besonders vorsichtig zu sein.
Der Vorfall unterstreicht die wachsende Sorge um ältere Bürger in der Region. Die Behörden raten dazu, bei Kontakten mit unbekannten Personen wachsam zu bleiben – insbesondere, wenn diese Schmuck verschenken oder plötzlich Umarmungen anbieten. Eine offizielle Statistik zu ähnlichen Betrugsversuchen in Nordrhein-Westfalen liegt bisher nicht vor.






