Drei Industrienetzwerke in Westdeutschland bündeln ihre Kräfte für mehr kulturelles Erbe
Jana HerrmannDrei Industrienetzwerke in Westdeutschland bündeln ihre Kräfte für mehr kulturelles Erbe
Drei große Netzwerke des industriellen Erbes haben sich zusammengeschlossen, um die kulturellen und historischen Verbindungen im westlichen Deutschland zu stärken. Die Industriekultur Bergisches Land, WasserEisenLand und die Route der Industriekultur unterzeichneten in Solingen eine Kooperationsvereinbarung. Ziel der Partnerschaft ist es, den Erhalt, die Forschung und den Tourismus rund um die gemeinsame industrielle Vergangenheit der Regionen zu fördern.
Die Unterzeichnung fand im LVR-Industriemuseum, genauer in der Hendrichs-Druckerei in Solingen, statt. Sandra Brauer, Direktorin des Bergischen Museums, vertrat das Netzwerk Industriekultur Bergisches Land. Das Museum selbst ist ein zentraler Standort und Gründungsmitglied der Initiative.
Die neue Allianz wird sich auf Forschung, Dokumentation und Tourismus im Zusammenhang mit der Industriegeschichte der Regionen konzentrieren. Gemeinsame Projekte sollen die öffentliche Teilhabe stärken und bedeutende Stätten bewahren. Zudem soll die Partnerschaft die wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen zwischen dem Bergischen Land, Südwestfalen und dem Ruhrgebiet vertiefen.
