Borussia Dortmund setzt auf Kay Rothenpieler für neue Ära im Frauen-Handball
Hannah PetersBorussia Dortmund setzt auf Kay Rothenpieler für neue Ära im Frauen-Handball
Die Frauen-Handballmannschaft von Borussia Dortmund hat Kay Rothenpieler als neuen Cheftrainer verpflichtet. Sein Vertrag läuft bis 2028 und leitet damit eine neue Ära bei den amtierenden deutschen Meisterinnen ein. Der Verein will an die jüngsten Erfolge anknüpfen und gleichzeitig die Schwächen in den europäischen Wettbewerben, insbesondere der Champions League, überwinden.
Rothenpieler übernimmt das Amt nach vier Jahren unter Henk Groener, dessen Engagement im gegenseitigen Einvernehmen endete. Trotz der unangefochtenen Dominanz in der heimischen Bundesliga wurde Groeners Vertrag nicht verlängert. Unter seiner Führung gewann der BVB 2023 die deutsche Meisterschaft und führt die Bundesliga in dieser Saison bereits mit 19 Punkten mehr als in der Vorsaison an.
In der heimischen Bundesliga präsentiert sich die Mannschaft überlegen: Zehn Spiele ohne Gegentor und nur 20 kassierte Tore sprechen für sich. Doch in der Champions League läuft es weniger gut – mit nur 8 Punkten liegt der BVB aktuell auf Platz sechs. Ein starker Saisonabschluss, darunter Siege gegen Top-Teams wie Metz, ist nötig, um die Play-offs zu erreichen.
Rothenspieler bringt Erfahrung mit, unter anderem als Trainer der Männermannschaft des ASV Hamm Westfalen und zuletzt als Cheftrainer des spanischen Drittligisten Handbol Marratxí. Sein Trainerstab wird durch Yasmin Yusif-Hügle und Dominik Schlechter verstärkt. Die sportlichen Ambitionen des BVB bleiben hoch: Der Verein strebt in den kommenden Jahren nach weiteren Erfolgen in der Bundesliga und der Champions League.
Der langfristige Vertrag des neuen Trainers unterstreicht den Stabilitätskurs des Vereins, der Liga-Dominanz mit Fortschritten in der Champions League verbinden will. Rothenpielers erste Aufgabe wird es sein, die Qualifikation für die europäische KO-Phase zu sichern. Seine Verpflichtung folgt auf eine Übergangsphase nach Groeners Abschied.
BVB offiziell reflektiert über Groeners Amtszeit vor Rothenpieler-Start
Die Führung von Borussia Dortmund hat den Übergang nach dem Abgang von Henk Groener reflektiert. Wichtige Erkenntnisse sind:
- "Henk hat die Mannschaft in einer anspruchsvollen Phase übernommen und sie mit großer Erfahrung und Klarheit in ruhige Fahrwasser geführt", sagte Sportdirektor Rupert Thiele in einer Erklärung.
- Die einvernehmliche Trennung folgt auf vier Jahre Stabilität, in denen Groener das Team zum Titel 2023 und zur Bundesliga-Herrschaft führte.
- Thieles Aussagen betonen strategische Prioritäten für Rothenpieler: den Erhalt der heimischen Erfolge bei der Bewältigung der Champions-League-Herausforderungen.






