02 April 2026, 18:08

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst – und wird vielfältiger denn je

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Rednerpult mit einem Mikrofon und einer Tafel mit Text, während andere auf Stühlen sitzen oder in der Nähe stehen; Flaggen, eine Tafel, ein Feuerlöscher und Deckenleuchten sind an der Rückwand zu sehen.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst – und wird vielfältiger denn je

Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach begrüßt sein erweitertes Team

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Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat sein neu vergrößertes Gremium willkommen geheißen, das nun erstmals aus dreizehn Mitgliedern besteht. Die konstituierende Sitzung fand im Ratssaal des Bensberger Rathauses statt und markiert einen wichtigen Schritt in der Verpflichtung der Stadt zu mehr Vielfalt. Zu den neuen Vertretern zählen auch Menschen mit Lernbehinderungen, was eine breitere Teilhabe an lokalen Entscheidungsprozessen sichert.

Der Beirat ist von neun auf dreizehn Sitze gewachsen und spiegelt damit eine größere Bandbreite an Stimmen aus der Gemeinschaft wider. Vor der Erweiterung zählte die Gruppe zwölf Mitglieder, deren Nominierungen von Organisationen wie der Lebenshilfe Bergisch Gladbach, der Diakonie, dem Caritasverband und der Autistenhilfe Rheinisch-Bergischer Kreis kamen.

Während der ersten Sitzung wurde Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, zur neuen Vorsitzenden gewählt. Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule übernahm das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden. Zudem entsandte der Beirat Mitglieder in Ausschüsse des Stadtrats, um sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen künftig systematisch in politische Diskussionen einfließen.

Ein aktualisierter Aktionsplan Inklusion wurde verabschiedet, mit einem besonderen Fokus auf verständlichere Kommunikation. Das neue Konzept setzt auf klare und leicht verständliche Sprache, um es allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglicher zu machen. Bevor der Plan in Kraft tritt, wird er vom Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie vom Stadtrat zur finalen Beschlussfassung geprüft.

Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement der in lokalen Vereinen und Initiativen Aktiven. Er betonte, wie entscheidend ihre Arbeit für eine Stadt sei, die vielfältig, inklusiv und zukunftsfähig ist.

Der erweiterte Inklusionsbeirat umfasst nun erstmals auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen – ein Novum für Bergisch Gladbach. Der neue Aktionsplan und die Ausschussentsendungen zielen darauf ab, Barrierefreiheit und Inklusion fest in den Entscheidungsprozessen der Stadt zu verankern. Die endgültige Verabschiedung des Plans durch den ASWDG-Ausschuss und den Stadtrat steht in den kommenden Wochen an.

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