Yayla Arena Krefeld verwandelt sich in Rekordzeit für Handball-Derby
Blitzumwandlung in der Yayla Arena Krefeld: Vom Eishockeyfeld zur Handballbühne in unter 24 Stunden
Diese Woche steht in der Yayla Arena in Krefeld ein rasanter Wandel bevor. Ein straffer Zeitplan und hohe Einsätze erfordern die Umrüstung der Location vom Eishockeystadion zur Handballarena in weniger als 24 Stunden. Anlass ist das brisante Westderby zwischen der HSG Krefeld und Dormagen, zu dem über 5.000 Fans erwartet werden.
Der Countdown beginnt nach dem Playoff-Viertelfinale der Krefeld Pinguine gegen die EV Landshut. Sollte die Serie bis zum entscheidenden Spiel gehen, bleiben der Arena nur 19 Stunden für die komplette Umgestaltung. Ein 15-köpfiges Team wird die Arbeiten koordinieren: Zuerst werden die Schutzscheiben und Banden demontiert, dann wird die Eisfläche mit einem speziellen Hallenboden überzogen. Gleichzeitig werden die Tribünen zurückgeschoben und die Spielerbänke abgebaut.
Bis Samstagmorgen, 8 Uhr, muss das Handballfeld vollständig verlegt sein. Eine konstante Innentemperatur von 18°C ist entscheidend, damit der Boden optimal haftet. Für die "Eagles", die als Zweitligist antreten, ist es bereits das vierte Mal, dass sie in der Yayla Arena spielen – ein Standort, der traditionell mindestens einmal pro Saison für ihre Partien genutzt wird.
HSG-Geschäftsführer André Schicks bezeichnete diese Spiele als "Höhepunkte der Saison", räumte aber ein, dass die logistischen Herausforderungen enorm seien. Der Kampf gegen den Abstieg erhöht den Druck zusätzlich: Jeder Punkt im Heimspiel könnte überlebenswichtig sein.
Pünktlich zum Anpfiff des Westderbys wird die Umrüstung abgeschlossen sein. Mit einer begeisterten Kulisse und einem spannungsgeladenen Spiel verspricht das Event ein unvergessliches Erlebnis zu werden – und das Ergebnis könnte maßgeblich über den Klassenverbleib der HSG Krefeld entscheiden.






