29 March 2026, 14:09

Wüst gedenkt des Hamas-Angriffs und fordert Ende der Gewalt im Nahen Osten

Plakat mit der Aufschrift "Vision für Friedenskonzept" mit einer farbcodierten Karte von Israel in fetter schwarzer Schrift.

Wüst: NRW steht 'unerschütterlich' an der Seite aller Juden - Wüst gedenkt des Hamas-Angriffs und fordert Ende der Gewalt im Nahen Osten

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat sich zum zweiten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel geäußert. Er verurteilte die anhaltende humanitäre Krise im Gazastreifen und forderte dringendes Handeln, um die Gewalt und das Leid in der Region zu beenden.

Wüst bezeichnete den Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2022 als das größte Massaker an jüdischem Leben seit der Schoa, bei dem 1.200 Menschen auf brutale Weise ermordet wurden. Gleichzeitig wies er auf die verheerenden Folgen im Gazastreifen hin, wo Zehntausende getötet wurden und Hunderttausende vor Vertreibung, Krankheiten und Hungersnot stehen.

Der Ministerpräsident forderte die sofortige Freilassung aller Geiseln und warnte, dass weitere Verzögerungen nur zu mehr Terror und Tod führen würden. Er betonte, dass die Hamas die Hauptverantwortung für eine Deeskalation des Konflikts und die Wiederherstellung des Friedens trage.

Wüst unterstützte den von den USA vorangetriebenen Friedensplan für Gaza und nannte ihn eine entscheidende Chance, das Leid zu beenden und die Freilassung der Geiseln zu sichern. Er rief beide Seiten auf, Mut und Entschlossenheit zu zeigen, um einen Waffenstillstand zu erreichen. Ohne eine solche Vereinbarung, so seine Warnung, werde der Kreislauf der Gewalt ungebremst weitergehen.

Angesichts des wachsenden Antisemitismus bekräftigte Wüst die Solidarität Nordrhein-Westfalens mit den jüdischen Gemeinden. Er verurteilte die jüngsten Angriffe und Straftaten gegen Jüdinnen und Juden und erklärte: "Für uns in Nordrhein-Westfalen gilt weiterhin: Wir stehen unerschütterlich an der Seite aller jüdischen Frauen und Männer."

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Internationale Bemühungen zur Freilassung der Geiseln umfassen diplomatische Gespräche unter Führung der USA, Ägyptens und Katars sowie Resolutionen des UN-Sicherheitsrats. Obwohl Sanktionen gegen die Hamas und verbündete Gruppen verhängt wurden, befinden sich Anfang 2026 noch immer zahlreiche Geiseln in Gefangenschaft.

Wüsts Appell erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der diplomatische Druck auf eine dauerhafte Lösung wächst. Der Friedensplan bietet einen möglichen Weg, das Blutvergießen zu beenden – sein Erfolg hängt jedoch vom Willen aller Konfliktparteien ab, sich auf Kompromisse einzulassen. Unterdessen steigt die humanitäre Not im Gazastreifen weiter an, ohne dass ein baldiges Ende absehbar wäre.

Quelle