03 March 2026, 06:28

Wittens Wildschweingehege steht seit Juli 2025 leer – was kommt danach?

Ein Wildschwein überquert einen Parkplatz neben einem Wald, umgeben von Bäumen und Pflanzen im Hintergrund.

Wittens Wildschweingehege steht seit Juli 2025 leer – was kommt danach?

Wittens Wildschweingehege am Hohenstein steht seit Juli 2025 leer

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Seit Juli 2025 ist das Wildschweingehege am Hohenstein in Witten verlassen. Die letzten acht Tiere wurden getötet, sodass die Anlage nun ungenutzt bleibt. Jetzt muss die Stadt entscheiden, wie es mit der ehemaligen Attraktion weitergeht.

Jahrzehntelang beherbergte das Gehege eine kleine Population Wildschweine, von denen jährlich etwa zehn zur Bestandsregulierung entnommen wurden. Bis Mitte 2025 waren schließlich alle verbliebenen Tiere entfernt worden – das Ende eines langjährigen lokalen Wahrzeichens.

Die Stadtverwaltung schlägt vor, das Gelände in ein experimentelles Forstprojekt umzuwandeln. Dort sollen seltene Baumarten gepflanzt werden, um dem Areal eine neue ökologische Ausrichtung zu geben. Doch die politischen Fraktionen haben unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft des Geländes.

Die AfD-Fraktion plädiert dafür, das Gehege wieder mit Wildschweinen zu besetzen und damit zu seinem ursprünglichen Zweck zurückzukehren. Die CDU hingegen regt an, die Bürgerbefragung zu alternativen Nutzungsmöglichkeiten des Geländes einzuholen. Die SPD unterstützt die Einbindung der Anwohner in den Entscheidungsprozess und wird für eine öffentliche Beteiligung stimmen.

Die endgültige Entscheidung fällt in der Stadtratssitzung am 23. Februar 2026.

Das Schicksal des ehemaligen Wildschweingeheges liegt nun in den Händen der Wittener Stadträte. Ihre Wahl wird bestimmen, ob aus dem Gelände ein forstwirtschaftliches Projekt wird oder ob es wieder Tiere beherbergen soll. Das Ergebnis wird auch zeigen, wie stark die öffentliche Meinung die endgültige Planung prägt.