Willichs Schüler verlieren bundesweite Mobilität durch SchokoTicket-Pläne
Tim PetersWillichs Schüler verlieren bundesweite Mobilität durch SchokoTicket-Pläne
Schülerinnen und Schüler in Willich profitieren derzeit vom Deutschlandticket, einem bundesweiten Nahverkehrsticket, das ihnen mehr Mobilität ermöglicht. Doch die Pläne, es durch das VRR-exklusive SchokoTicket zu ersetzen, sorgen für Kritik. Die SPD warnt, dass dieser Wechsel die Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen einschränken könnte.
Aktuell erhalten berechtigte Schüler in Willich das Deutschlandticket, mit dem sie in ganz Deutschland unterwegs sein können. Das Ticket fördert Freizeitaktivitäten, Familienbesuche und eigenständige Fahrten über das VRR-Gebiet hinaus. Für viele Familien bedeutet es zudem eine wichtige finanzielle Entlastung bei den Fahrtkosten.
Die Stadt plant nun den Umstieg auf das SchokoTicket, das lediglich im VRR-Bereich gilt. Dadurch würde sich der Aktionsradius der Jugendlichen verringern – im Vergleich zur bundesweiten Lösung ein deutlicher Rückschritt. Die SPD übt scharfe Kritik an den Plänen und argumentiert, dass damit die Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen leiden würde.
Trotz des Wechsels bliebe das Haushaltsdefizit der Stadt in Höhe von rund 25 Millionen Euro jedoch ungelöst. Die SPD betont, dass die Streichung des Deutschlandtickets die finanziellen Probleme nicht behebt, sondern stattdessen neue Hürden für Schüler schafft.
Die Umstellung auf das SchokoTicket würde bedeuten, dass die Jugendlichen den Zugang zu bundesweiten Fahrten verlieren. Ihre Mobilität und soziale Teilhabe könnten darunter leiden – während die Haushaltslücke bestehen bleibt und die eigentliche finanzielle Herausforderung ungelöst bleibt.






