11 June 2026, 02:07

Wie Glaube und Geschlechtergerechtigkeit die Klimapolitik auf der UN-Konferenz 2024 prägen

Konferenz betont den intersektionalen Einfluss der Klimakrise

Wie Glaube und Geschlechtergerechtigkeit die Klimapolitik auf der UN-Konferenz 2024 prägen

Nebenveranstaltung auf der UN-Klimakonferenz 2024 in Bonn: Der Glaube als Brücke zur Überwindung geschlechtsspezifischer Ungleichheiten im Klimaschutz

Eine Nebenveranstaltung im Rahmen der UN-Klimakonferenz 2024 in Bonn, Deutschland, lenkte die Aufmerksamkeit auf die Rolle des Glaubens bei der Bewältigung geschlechtsspezifischer Ungleichheiten in der Klimapolitik. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) organisierte die Diskussion gemeinsam mit mehreren religiösen und nichtstaatlichen Partnern. Ziel der Veranstaltung war es, zu ergründen, wie der Klimawandel unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ungleich trifft und wie religiöse Perspektiven dazu beitragen können, diese Kluft zu überbrücken.

Die unter dem Titel „Die Schnittstellen des Klimawandels: Geschlechtergerechtigkeit durch Glaube und Handlung“ abgehaltene Veranstaltung vereinte ein breites Spektrum an Teilnehmenden. Dazu zählten Expertinnen und Experten, Vertreter indigener Gemeinschaften, Akteure aus dem globalen Süden, Nichtregierungsorganisationen sowie religiöse, staatliche und wissenschaftliche Einrichtungen.

Max Weber, Absolvent des Ökumenischen Instituts Bossey und künftiger Vertreter der Evangelischen Kirche im Rheinland für den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2027, moderierte die Sitzung. Er hob die starke Einbindung junger Aktivistinnen und Aktivisten hervor und betonte, wie wichtig es sei, ihre Stimmen in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Weber warnte zudem vor der Dringlichkeit der Klimakrise und verwies insbesondere auf die besondere Verwundbarkeit von Frauen, Kindern und Menschen mit Behinderungen, die die Folgen Umweltkatastrophen oft am stärksten zu spüren bekommen.

Die Veranstaltung entstand in Zusammenarbeit des Ökumenischen Rates der Kirchen mit den Brahma Kumaris, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika, dem Lutherischen Weltbund und der schwedischen Hilfsorganisation ACT Kirche Schweden. Im Mittelpunkt stand die Bedeutung intersektionaler Ansätze im Klimaschutz. Die Diskussionen zielten darauf ab, marginalisierten Gruppen Gehör zu verschaffen und religiös geprägte Lösungsansätze in übergreifende Klimastrategien zu integrieren.

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