11 February 2026, 02:07

Wie die NRW-Polizei mit digitaler Kommunikation ihr Image revolutioniert

Eine Gruppe von Menschen, einige mit Mützen und Jacken bekleidet und andere mit Kameras, steht vor einer Menge von Polizeibeamten, mit Gebäuden, Schildern und einem Fahrzeug im Hintergrund und Text am unteren Bildrand.

Wie die NRW-Polizei mit digitaler Kommunikation ihr Image revolutioniert

Die Pressestelle und Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Polizei in Nordrhein-Westfalen arbeitet seit 2011 nach klaren Richtlinien, die damals festgelegt wurden. Ihre Aufgaben reichen von täglichen Medienupdates bis hin zu langfristigen Kommunikationsstrategien. Die Einheit spielt zudem eine zentrale Rolle dabei, wie die Polizei in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird – insbesondere durch moderne digitale Ansätze.

Zu den Kernaufgaben der Abteilung gehört es, die Bevölkerung über Vorfälle und die allgemeine Polizeiarbeit zu informieren. Dazu zählen Pressemitteilungen zu Verkehrsunfällen und Straftaten ebenso wie die Begleitung langfristiger Informationskampagnen. Über die reaktive Berichterstattung hinaus entwickelt das Team aktiv digitale Programme in Zusammenarbeit mit der Führungsebene und Fachabteilungen.

Seit dem Medienrundschreiben von 2011 – einer internen Medienverordnung – liegt ein besonderer Fokus auf digitaler Kommunikation. Soziale Medien nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein, etwa durch Strategien wie "Copaganda" – unterhaltsame Beiträge von Polizei-Influencern –, die das Image der Behörde aufpolieren und Nachwuchs gewinnen sollen. Die Freigabeprozesse für Inhalte wurden beschleunigt, um schneller auf Ereignisse reagieren zu können.

Die Abteilung ist zudem für die interne Kommunikation zuständig und sorgt dafür, dass Mitarbeiter über organisatorische Veränderungen informiert bleiben. Sie unterstützt Medienproduktionen – von Fernsehserien bis hin zu Dokumentationen –, organisiert Besucherführungen und stellt bei Großlagen oder Krisen dedizierte digitale Pressestellen bereit. Details zu konkreten Kampagnen sind in öffentlichen Unterlagen jedoch nur begrenzt einsehbar.

Auch das Design und die redaktionelle Betreuung von Polizeipublikationen – ob Print oder Online – fallen in ihren Verantwortungsbereich. Dazu zählen Broschüren, Websites und andere offizielle digitale Veröffentlichungen. Bundesweite Kampagnen und lokale Veranstaltungen, etwa zu Sicherheitsthemen, werden von der Abteilung koordiniert oder gefördert.

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Das Medienrundschreiben von 2011 hat die Polizeikommunikation in Nordrhein-Westfalen grundlegend verändert: Schnelligkeit und digitale Reichweite stehen seitdem im Vordergrund. Heute vereint die Abteilung rasche Vorfallsberichterstattung mit strategischer digitaler Imagepflege. Ihr Wirkungskreis umfasst interne Informationen, Medienkooperationen und Bürgerdialog – stets angepasst an die Anforderungen moderner Kommunikation.