31 March 2026, 02:08

Wie BTS' Body to Body durch koreanische Folkmusik zum Hit wurde

Vier Musiker treten auf der Bühne auf: Eine Frau in einem weißen Kleid singt in der Mitte, flankiert von zwei Gitarristen, mit einem Publikum unten und Lautsprechern an der Wand im Hintergrund.

Wie BTS' Body to Body durch koreanische Folkmusik zum Hit wurde

BTS' Body to Body von 2026 ist zu einem ihrer meistgestreamten Songs geworden – nicht zuletzt dank der Verwendung einer traditionellen koreanischen Volksmelodie. Die eingearbeitete Passage aus Gyeonggi Arirang, die während der Produktion unter den Mitgliedern umstritten war, wird nun von internationalen Fans gefeiert. Ein neuer Netflix-Dokumentarfilm gibt Einblick in die kreativen Konflikte, die zur endgültigen Fassung des Stücks führten.

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Schon früh im Prozess hinterfragte RM, ob die folkloristischen Elemente in Body to Body zu aufgesetzt wirkten. Er befürchtete, der Track könnte zu patriotisch oder zersplittert wirken – sogar als "drei verschiedene Lieder, die einfach zusammengeklebt wurden". Auch V empfand die Melodie als "zu direkt" für eine Veröffentlichung im Jahr 2026 und äußerte Bedenken hinsichtlich der globalen Anziehungskraft.

Produzent Bang Si-hyuk plädierte derweil für einen noch längeren Folk-Refrain, während J-Hope darauf bestand, die Gyeonggi-Arirang-Sample unangetastet zu lassen. Sein Beharrungsvermögen prägte maßgeblich die Identität des Songs. RM revidierte schließlich seine Haltung und bezeichnete die koreanischen Wurzeln als "organisch" statt als aufdringlich.

Die Gruppe entschied sich letztlich gegen eine "sichere" Radioversion und wählte die Fassung, die für sie persönliche Bedeutung trug. Der Dokumentarfilm BTS: The Return zeigt, wie ihre größten Erfolge oft aus kreativen Auseinandersetzungen entstehen – und nicht aus perfektionistischer Glätte.

Die finale Version von Body to Body findet bei den Hörern großen Anklang und sorgt für regen Online-Diskurs. Fans würdigen die Gyeonggi-Arirang-Einlage als berührende Hommage an die koreanische Kultur. Der Erfolg des Songs beweist einmal mehr, dass die Band ihren künstlerischen Instinkten mehr vertraut als kommerziellem Kalkül.

Quelle