23 April 2026, 04:10

Webschulstraße wird zum lebendigen Campus-Boulevard mit Grünflächen und weniger Verkehr

Eine belebte Stadtstraße mit Autos, Bussen, Fußgängern, Grünflächen, Straßenlaternen, Strommasten und Gebäuden unter einem klaren blauen Himmel.

Webschulstraße wird zum lebendigen Campus-Boulevard mit Grünflächen und weniger Verkehr

Große Umgestaltung für die Webschulstraße geplant: Aus Straße wird ein Campus-Boulevard

Ein tiefgreifender Wandel steht der Webschulstraße bevor, einem 400 Meter langen Abschnitt, der die Universität mit dem Wissens- und Innovationscampus verbindet. Die Straße soll zu einer fußgängerfreundlichen Flaniermeile umgebaut werden, mit weniger Autoverkehr und besseren Verbindungen zwischen den beiden Bereichen. Das Projekt unter dem Namen Campus Boulevard zielt darauf ab, einen einladenden öffentlichen Raum mit Grünflächen und Veranstaltungszonen zu schaffen.

Das Herzstück der Neugestaltung wird der Bereich vor dem historischen Backsteingebäude sein, in dem die Fakultät für Textil- und Bekleidungstechnik untergebracht ist. Der umgestaltete Boulevard umfasst breite Wege, Plätze, Sitzgelegenheiten sowie flexible Flächen für Veranstaltungen. Die Parkplätze werden neu organisiert: Die Anzahl der Stellplätze reduziert sich von 151 auf 137, wobei ein zusätzlicher Platz für Anwohner reserviert wird.

Die Bauarbeiten sollen zwischen 2027 und 2029 stattfinden – vorausgesetzt, der Stadtrat genehmigt die Pläne und sichert die Finanzierung. Die Gesamtkosten werden auf 6,9 Millionen Euro geschätzt, wobei 97,5 Prozent aus dem Förderprogramm "Stärkung von Bergbauregionen im Wandel" stammen sollen. Die endgültige Entscheidung über das Projekt fällt bei der Ratssitzung am 15. Mai.

Nach der Fertigstellung wird der Boulevard als Wahrzeichen fungieren und die Lücke zwischen Universität und Wissenscampus schließen. Der Verkehr wird so umgelenkt, dass Radfahrer und Fußgänger Vorrang haben – für ein zugänglicheres und lebendigeres Viertel.

Falls der Campus Boulevard den Segen des Rates erhält, wird er einen zentralen Teil der Stadt neu prägen: mit mehr Grün, besserer Vernetzung und einem attraktiven Raum für Studierende, Forscher und Besucher. Ob das Projekt Realität wird, hängt nun vom anstehenden Ratsbeschluss und der Bewilligung der Fördergelder ab. Bei positiver Entscheidung könnten die Bauarbeiten bereits 2027 beginnen und bis 2029 abgeschlossen sein.

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