Warnstreiks in Solingen: Öffentlicher Dienst steht still für höhere Löhne
Hannah PetersWarnstreiks in Solingen: Öffentlicher Dienst steht still für höhere Löhne
Die Gewerkschaft KOMBA hat zu ganztägigen Warnstreiks im öffentlichen Dienst Solingens aufgerufen. Betroffen sind die kommunale Verwaltung und städtische Betriebe an den Tagen Montag, dem 20. März, und Donnerstag, dem 23. März. Die Beschäftigten fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsplatzsicherheit für Auszubildende.
Am Montag, dem 20. März, werden sich die streikenden Arbeitnehmer zu einer Protestkundgebung am Alten Markt im Solinger Stadtzentrum versammeln. Die Gewerkschaft verlangt eine Lohnerhöhung von 10,5 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro mehr pro Monat für alle Beschäftigten. Auch Auszubildende, Praktikanten und studentische Hilfskräfte sollen monatlich mindestens 200 Euro mehr erhalten.
Darüber hinaus setzt sich die KOMBA für verbindliche Zusagen der Arbeitgeber ein, die Auszubildenden nach Abschluss ihrer Lehre einen unbefristeten Arbeitsvertrag garantieren.
Im Rahmen der Arbeitsniederlegungen kommt es zudem zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Sämtliche Buslinien – einschließlich der Schulbusse –, die von den Solinger Stadtwerken betrieben werden, fallen am Dienstag, dem 21. März, aus.
Die Streiks werden die lokalen Dienstleistungen und den Verkehr an zwei Tagen beeinträchtigen. Im Mittelpunkt der Forderungen stehen höhere Löhne und bessere Berufsperspektiven für junge Arbeitnehmer. Eine Rückkehr zum Normalbetrieb ist erst nach Fortschritten in den Verhandlungen zu erwarten.
