20 June 2026, 02:07

VW Logistics stärkt Lieferketten gegen künftige Krisen mit smarter Planung

Für jeden Krisenfall bereit, an jedem Punkt der Lieferkette von Volkswagen

VW Logistics stärkt Lieferketten gegen künftige Krisen mit smarter Planung

Volkswagen Group Logistics kämpft weiterhin mit Störungen in der Schifffahrt, im Betriebsablauf und der Fahrzeuglogistik. Die Sparte hat in den vergangenen Jahren Erfahrung im Krisenmanagement gesammelt – von Streiks bis hin zu Transportengpässen. Nun will Geschäftsführer Simon Motter die Fähigkeiten des Unternehmens verbessern, künftige Herausforderungen vorherzusehen und schneller darauf zu reagieren.

Während der globalen Chipknappheit übernahm die Group Logistics die Steuerung der Halbleiterverteilung. Spezielle Verantwortliche wurden eingesetzt, um jede Phase der Lieferkette und Produktion zu überwachen. So gelang es, kritische Bauteile rechtzeitig an die richtigen Werke zu liefern.

2023 ging das Team gegen Engpässe in der Fahrzeugverteilung vor, indem es mehr Autos auf den Straßenverkehr verlagerte. Zudem wurde der Roll-on/Roll-off-Schiffsverkehr ausgebaut, um Verzögerungen zu verringern. Diese Maßnahmen halfen, den Fluss der fertigen Fahrzeuge zu den Händlern aufrechtzuerhalten.

Für mehr langfristige Widerstandsfähigkeit optimiert Motter das Partnermanagement in der Fahrzeuglogistik. Zwar setzt er weiterhin auf externe Dienstleister, doch die bessere Kapazitätsplanung bleibt ein zentrales Anliegen. Neue Systeme für Auftrags- und Transportmanagement wurden eingeführt, ergänzt durch gemeinsame Datennetzwerke wie Catena-X. Diese Tools ermöglichen eine transparente Sicht bis tief in die Zulieferkette der Stufe N – von kritischen Komponenten bis zu Batterierohstoffen.

Motter betonte auch die Anpassungsfähigkeit der Logistikmitarbeiter. Ihre Fähigkeit, unter Druck gelassen zu handeln, sei entscheidend gewesen, um die anhaltenden Herausforderungen zu meistern.

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Die Fortschritte in der Kapazitätsplanung und Lieferketten-Transparenz wirken sich bereits auf die Bestände fertiger Fahrzeuge und die Kapitalnutzung aus. Mit besserem Datenaustausch und den gesammelten Krisenerfahrungen rüstet sich Volkswagen Group Logistics für künftige Störungen. Die Änderungen sollen dazu beitragen, Produktion und Auslieferung reibungslos aufrechtzuerhalten.

Quelle