Vodafone setzt auf KI: 140 Millionen Euro für digitalen Kundenservice – doch 2.000 Jobs fallen weg
Hannah PetersVodafone setzt auf KI: 140 Millionen Euro für digitalen Kundenservice – doch 2.000 Jobs fallen weg
Vodafone Deutschland investiert 140 Millionen Euro in KI-gestützten Kundenservice
Vodafone Deutschland steckt 140 Millionen Euro in die Modernisierung seines Kundenservice mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI). Die Maßnahme fällt mit Plänen zusammen, rund 2.000 Stellen abzubauen oder zu verlagern – das entspricht etwa 13 Prozent der Belegschaft. Ziel der Umstrukturierung ist es, die Kundenbetreuung durch fortschrittliche digitale Lösungen zu verbessern.
In den kommenden Wochen wird das Unternehmen in Deutschland ein aktualisiertes System einführen, das Kunden bei der Fehlerbehebung von Hardware und der Einrichtung von Routern unterstützt. Die neue Technologie ist Teil einer umfassenden Strategie, um den Einsatz von KI auszubauen und die Support-Systeme für Festnetz und Mobilfunk zu vereinen.
Vodafone setzt dabei auf KI-Produkte von Microsoft, darunter OpenAIs ChatGPT, DALL-E und Whisper. Diese Tools sollen die Leistung des Vodafone-Chatbots TOBi weiter optimieren. Der vor fünf Jahren eingeführte Assistent bearbeitete 2022 bereits acht Millionen Kundenanfragen in Deutschland eigenständig.
Durch die Investition soll TOBi noch schneller und effizienter werden – was zu kürzeren Reaktionszeiten und einer besseren Lösung von Kundenproblemen führen dürfte. Die 140 Millionen Euro fließen in die Integration fortschrittlicher KI in den Vodafone-Kundenservice. Das neue System soll in Kürze an den Start gehen, während die Umstrukturierung der Arbeitsplätze bereits läuft. Die Änderungen zielen darauf ab, den Support zu straffen und die Effizienz für Millionen Nutzer zu steigern.






