20 April 2026, 20:13

Verbotener Elektroschocker im Gepäck: Marokkaner am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

Nahaufnahme einer schwarzen Elektroschockpistole mit Schlüsselanhänger auf einer weißen Oberfläche.

Verbotener Elektroschocker im Gepäck: Marokkaner am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

Ein 42-jähriger Marokkaner wurde am Flughafen Köln/Bonn angehalten, nachdem Bundespolizisten in seinem aufgegebenen Gepäck einen verbotenen Elektroschocker entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich am 11. Juli 2025, kurz bevor der Mann einen Flug nach Agadir in Marokko antreten wollte.

Bei einer routinemäßigen Gepäckkontrolle stießen die Beamten auf die Waffe. Da der Elektroschocker das vorgeschriebene Prüfzeichen des Bundeskriminalamts (BKA) nicht aufwies, galt er nach dem Waffengesetz (WaffG) als illegal. Die Behörden beschlagnahmten das Gerät umgehend.

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Der Reisende gab gegenüber der Polizei an, den Elektroschocker einem Freund schenken zu wollen, der auf einem Viehbetrieb arbeite. Trotz des Fundes durfte er seine Reise mit dem Flug FR 2359 fortsetzen, nachdem die polizeilichen Formalitäten erledigt waren.

Gegen den Mann wurden später strafrechtliche Ermittlungen nach § 52 Abs. 3 Nr. 1 des Waffengesetzes eingeleitet. Elektroschocker ohne BKA-Zulassung gelten in Deutschland als verbotene Waffen und können bei Besitz oder Transport rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Der Elektroschocker wurde eingezogen, und der Fall wurde zur weiteren rechtlichen Prüfung vorgelegt. Der Flug des Passagiers startete planmäßig, doch nun müssen sich dieser wegen möglicher Verstöße gegen die deutschen Waffenvorschriften verantworten. Weitere Details zu den laufenden Ermittlungen gab es von den Behörden nicht.

Quelle