14 June 2026, 04:06

Ungewisse Zukunft für Solinger Freizeitkomplex Ittertal nach Insolvenzantrag

Ittertal: SPD will 'Freizeitangebot sichern!'

Ungewisse Zukunft für Solinger Freizeitkomplex Ittertal nach Insolvenzantrag

Freizeitkomplex Ittertal in Solingen: Zukunft ungewiss wegen Insolvenzverfahrens

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Der Freizeitkomplex Ittertal in Solingen steht vor einer ungewissen Zukunft, nachdem gegen die betroffene Organisation Neue Arbeit Ittertal gGmbH ein Insolvenzverfahren eingeleitet wurde. Die gemeinnützige Gesellschaft bietet Arbeitsplätze für Menschen mit eingeschränkten Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Gleichzeitig belastet die angespannte Haushaltslage der Stadt die Perspektiven für den Erhalt der Einrichtungen.

Betroffen von der Insolvenz ist ausschließlich die Neue Arbeit Ittertal gGmbH, die sich um die Integration von Personen kümmert, die auf dem regulären Arbeitsmarkt nur schwer Fuß fassen.

Aktuell laufen Gespräche über eine Neuausrichtung des gesamten Ittertal-Komplexes. Ziel ist es, eine langfristige und nachhaltige Finanzierung für die Freizeitanlage zu sichern, zu der ein Freibad und eine Eisbahn gehören. Für die Sanierung des Freibads sind bereits sechs Millionen Euro an Bundesfördermitteln bewilligt worden.

Ernst Lauterjung, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und langjähriger Vorsitzender des Solinger Sportausschusses, betont die Bedeutung des Erhalts der Freizeitangebote in Ittertal. Er setzt sich zudem dafür ein, dass die Stadt ihren Anteil an der Modernisierung des Bades sicherstellt. Die SPD-Ratsfraktion plant, gemeinsam mit dem Förderverein Ittertal und der Stadtverwaltung eine dauerhafte Lösung zu erarbeiten.

In Berlin engagiert sich der Bundestagsabgeordnete Ingo Schäfer (SPD) dafür, den sozialen Arbeitsmarkt vor Kürzungen durch das Finanzministerium zu schützen.

Die Insolvenz betrifft ausschließlich den Träger der Beschäftigungsförderung – die Mittel für die Freibadsanierung bleiben unverändert. Nun geht es darum, die Zukunft des Freizeitkomplexes Ittertal und seiner Angebote für die Bevölkerung langfristig abzusichern.

Quelle