07 April 2026, 00:12

Ulrike Guérot verliert Plagiatsprozess gegen Universität Bonn endgültig

Offenes Buch mit dem Titel "Dissertation Juridica de Victore in Expensas Condemando" und sichtbarem Text, der auf rechtliche Gerichtsdokumente hinweist.

Politische Wissenschaftlerin Ulrike Guérot verliert erneut vor Gericht - Ulrike Guérot verliert Plagiatsprozess gegen Universität Bonn endgültig

Die Politikwissenschaftlerin und Bestsellerautorin Ulrike Guérot, 61, hat ihre jüngste juristische Auseinandersetzung mit der Universität Bonn verloren. Das Landesarbeitsgericht Köln bestätigte ihre Kündigung, die auf Plagiatsvorwürfe während ihres Bewerbungsverfahrens folgte.

Guérot sorgte erstmals während der COVID-19-Pandemie für Schlagzeilen, als sie die staatlichen Schutzmaßnahmen scharf kritisierte. Später löste sie mit ihren Äußerungen zum Ukraine-Krieg weitere Kontroversen aus, indem sie sich für sofortige Friedensverhandlungen einsetzte.

Die Universität Bonn beendete ihr Anstellungsverhältnis im Februar 2023, nachdem in einer von ihr im Rahmen der Bewerbung eingereichten Arbeit plagiierte Inhalte entdeckt worden waren. Guérot focht die Entscheidung an und argumentierte, ihre Entlassung sei unbegründet. Doch das Arbeitsgericht Bonn wies ihre Klage ab.

Ungeschoren gab sie sich nicht und zog vor das Landesarbeitsgericht Köln. Auch das höhere Gericht entschied gegen sie und bestätigte, dass die Kündigung durch die Universität rechtmäßig sei. Damit ist es bereits das zweite Mal, dass ein Gericht ihre Entlassung wegen Plagiats für rechtens erklärt.

Das Urteil beendet eine weitere Etappe in Guérots Rechtsstreit mit der Hochschule. Bekannt bleibt sie für ihre provokanten Positionen zu zentralen politischen Themen sowie für ihr Bestseller-Buch "Wer schweigt, stimmt zu". Der Fall unterstreicht die Haltung der Universität, akademische Integrität in Einstellungsverfahren konsequent durchzusetzen.

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