Stefan Raabs TV-Comeback scheitert an Quoten und harter Kritik
Stefan Raabs Fernseh-Comeback erntet scharfe Kritik und sinkende Quoten
Der ehemalige "TV total"-Moderator Stefan Raab kehrte im September 2024 nach langer Pause auf die Bildschirme zurück – doch seine jüngsten Projekte kämpfen um die Gunst des Publikums. Nun hat Comedian Oliver Pocher Raabs Rückkehr öffentlich als "katastrophales Scheitern" verrissen und mangelnde Originalität bemängelt.
Raab wurde mit "TV total" berühmt, das von 1999 bis 2015 auf ProSieben lief. Die Sendung entwickelte sich zum Quotenrenner, wuchs von wöchentlich auf vier Abende pro Woche und Formatableger wie "Schlag den Raab" oder "TV total Wok-WM" festigten seinen Kultstatus. Nach seinem Rückzug von der Bildfläche 2015 konzentrierte er sich auf die Produktion, bis er 2021 nach seinem Box-Rematch gegen Regina Halmich überraschend sein RTL-Comeback ankündigte.
Doch seine neue wöchentliche Late-Night-Show vermag nicht an frühere Erfolge anzuknüpfen. Aktuelle Folgen verzeichneten nur noch 380.000 Zuschauer bei einem Marktanteil von 5,5 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe. Auch die Comedy-Impro-Show "Hier wird kein Millionär draus" wurde wegen schwacher Quoten abgesetzt.
Oliver Pocher übt harte Kritik: Raabs neues Programm sei "derselbe alte Schrott" von vor 20 Jahren. Keine der aktuellen Sendungen habe funktioniert, so Pocher, der Raab vorwirft, seine eigene Entscheidung, das Fernsehen endgültig zu verlassen, zu ignorieren. Finanzielle Motive als Comeback-Grund zieht er ebenfalls in Zweifel – die aktuellen Formate würden nie an "TV total" heranreichen. "Jede Woche, die er noch auf Sendung bleibt, gräbt er sich nur tiefer sein eigenes Grab", so Pocher.
Bisher bleibt Raabs Rückkehr hinter den Erwartungen zurück: Sowohl die Quoten als auch die Branchenreaktionen fallen negativ aus. Seine neuen Shows laufen weiter unter den Erwartungen, während Kritiker wie Pocher ihm vorwerfen, es fehle an frischen Ideen. Die Zukunft seines Fernseh-Comebacks scheint ungewiss.






