30 January 2026, 04:20

SPD warnt vor Normalisierung rechtsextremer Ideen im Rheinisch-Bergischen Kreis

Ein buntes Hintergrundbild mit den Worten "Frohes neues Jahr" in der Mitte, das verschiedene kräftige Farben wie Blau, Grün, Gelb und Rosa enthält.

SPD warnt vor Normalisierung rechtsextremer Ideen im Rheinisch-Bergischen Kreis

Ein SPD-Ortsverband im Rheinisch-Bergischen Kreis hat sich besorgt über die wachsende Akzeptanz rechtsextremer Positionen in der Gesellschaft geäußert. Der Politiker Lars Lindh richtete bei einer jüngeren Veranstaltung eine drastische Warnung an die Teilnehmer und argumentierte, extremistische Ideen würden zunehmend als normal behandelt. Bei der Zusammenkunft trat auch der Poetry-Slam-Künstler Luca Swieter auf, der vereinfachte Reaktionen auf demokratische Herausforderungen kritisierte.

Lindh, eine führende Persönlichkeit der sozialdemokratischen Partei Deutschlands im Rheinisch-Bergischen Kreis, konzentrierte sich in seiner Rede auf die Gefahren des Rechtsextremismus. Er warnte davor, dass Verachtung für die Menschenwürde, Rassismus und gezielte Falschbehauptungen in der Gesellschaft an Boden gewinnen. Seine Äußerungen richteten sich insbesondere gegen die Alternative für Deutschland (AfD), der er vorwarf, Desinformation zu verbreiten und Sympathien für autoritäre Regime zu zeigen.

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Der Politiker betonte, dass die Auseinandersetzung mit der AfD keine taktische Frage sein dürfe, sondern eine grundsätzliche Haltung erfordere. Zudem lehnte er die Instrumentalisierung von Patriotismus durch rechtsextreme Gruppen ab – insbesondere durch solche, die Vielfalt ablehnen und Solidarität verweigern. Sein prägnanter Satz "Es ist nicht das Normale, das extrem wird – es ist das Extreme, das normal wird" brachte den Kern seiner Argumentation auf den Punkt.

Bei derselben Veranstaltung unterstrich Swieters Auftritt die Notwendigkeit kritischen Denkens und kollektiven Muts. In seinem Beitrag rief er zu Einheit im Einsatz für demokratische Werte auf, statt auf simplifizierte Lösungen zu setzen. Der SPD-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis bekräftigte im Anschluss sein Bekenntnis zum Verfassungs patriotismus und einer offenen Gesellschaft – mit Blick auf die Wahlen 2026.

Die Haltung der SPD spiegelt eine breitere Gegenbewegung gegen die Normalisierung rechtsextremer Rhetorik wider. Sowohl Lindhs Rede als auch Swieters Performance betonten die Dringlichkeit, die Demokratie aktiv zu stärken. Das klare Bekenntnis des Kreisverbands signalisiert eine entschlossene Haltung gegen Extremismus in den kommenden Jahren.