Spahn stärkt Merz den Rücken und fordert SPD-Wachstumsoffensive
Jens Spahn, Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat sich zu innerparteilicher Einheit und wirtschaftlichen Prioritäten geäußert. Er wies Spekulationen über einen Austausch von Friedrich Merz zurück und schloss eigene Ambitionen auf die Kanzlerschaft aus.
Spahn verteidigte Merz gegen interne Kritik aus den Reihen der Partei. Diskussionen über eine mögliche Ablösung durch Hendrik Wüst bezeichnete er als „Unsinn“ und machte deutlich, selbst kein Interesse am Amt des Bundeskanzlers zu haben.
Mit mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung als Abgeordneter beschrieb er die Führung der größten Regierungsfraktion als eine erfüllende Aufgabe. Zugleich räumte er ein, dass die Zusammenarbeit mit der SPD herausfordernd sei, zeigte sich aber zuversichtlich, dass Differenzen überwunden werden können.
In wirtschaftspolitischen Fragen forderte Spahn die SPD auf, sich öffentlich zu einem „Wachstumsversprechen“ zu verpflichten. Die Regierung müsse alles tun, um einen wirtschaftlichen Aufschwung zu sichern, betonte er. Zudem äußerte er sich optimistisch, dass die Koalition vor der parlamentarischen Sommerpause wichtige Beschlüsse finalisieren werde.
Spahns Äußerungen unterstreichen seine Unterstützung für Merz und den Fokus auf die wirtschaftliche Erholung. Seine Forderung nach einem öffentlichen Bekenntnis zum Wachstum setzt die SPD unter Handlungsdruck. Nun steht die Koalition vor der Aufgabe, vor der Parlamentspause zentrale Vereinbarungen zu treffen.






