Solingen und Langenfeld besprechen Krankenhauskrise und A3-Ausbau mit dringendem Handlungsbedarf
Hannah PetersSolingen und Langenfeld besprechen Krankenhauskrise und A3-Ausbau mit dringendem Handlungsbedarf
Die Bürgermeister von Solingen und Langenfeld trafen sich diese Woche, um drängende regionale Themen zu erörtern. Frank Schneider, der Bürgermeister von Langenfeld, empfing seinen Amtskollegen aus Solingen, Tim Kurzbach, im Rathaus. Auf der Tagesordnung standen Krankenhausschließungen, Steuerreformen sowie das große Ausbauprojekt der Autobahn A3.
Das Treffen war Teil einer Reihe regelmäßiger Austausche zwischen den beiden Städten. Seit 2017 laden sich die Verwaltungsspitzen aus Solingen und Langenfeld gegenseitig ein – nur in den Pandemiejahren 2020 und 2021 musste die Tradition unterbrochen werden.
Zu den zentralen Themen gehörten die jüngsten Schließungen der Krankenhäuser in Haan und Solingen, die die verbleibenden medizinischen Einrichtungen in Solingen und Langenfeld zusätzlich belasten. Beide Bürgermeister kritisierten zudem die geplante Grundsteuerreform in Nordrhein-Westfalen, da sie die Kommunen unzumutbar finanziell belasten würde.
Ein weiterer Schwerpunkt war der geplante Ausbau der A3. Die Städte setzen sich für eine dritte Fahrspur ein und wollen sich mit Landes- und Bundespolitikern abstimmen, um das Projekt voranzubringen. Das nächste offizielle Treffen der beiden Verwaltungen ist für den Herbst in Solingen vorgesehen.
Die Gespräche zeigten, dass beide Städte vor ähnlichen Herausforderungen stehen – von der Überlastung im Gesundheitswesen bis hin zu Infrastrukturproblemen. Sie wollen ihre Zusammenarbeit in diesen Bereichen fortsetzen. Als nächste Schritte planen sie, sich auf Landes- und Bundesebene für den A3-Ausbau und ihre Bedenken zur Steuerreform einzusetzen.






